Osteopathische Hundetherapie

„Jedes Kind muss das Weltall für sich neu erlernen. Jeder Hundewelpe trägt das Weltall in sich. Die Menschen haben ihre Weisheit veräußerlicht-sie ist in Museen gespeichert, in Bibliotheken, in den Schriften der Gelehrten. Den Hunden steckt die Weisheit im Blut und in den Knochen.” Donald McCaig

„Für Wunder muss man beten, für Veränderungen aber arbeiten.“ (Thomas von Aquin) Aus diesem Grund hat sich bei mir in den vielen Jahren meiner Tätigkeit einiges geändert. Ich führe zunächst eine Befundung und gegebenenfalls eine Ganganaylse bei Ihrem Hund durch. Die Thematiken, die ihr Hund hat, behandle ich ausschließlich mit dem Neurostim  (Erklärung bitte scrollen) und mit Hilfe des Amplivet (Bitte hier für die Erklärung ebenfalls scrollen).

Einige wenige Thematiken löse ich mit Hilfe der Cranio-Sakralen Therapie. Vordergründlich behandle ich auf Grund meiner langjährigen Erfahrungen mit dem Amplivet und dem Neurostim. Auf Wunsch anschließend nach dieser Therapieform auch mit der Ozontherapie und / oder der Akupunktur. Für die Ozonbehandlung fällt jedoch eine extra Gebühr an. Eine Behandlung, die auf einer Gelenkmobilisation mittels Hände erfolgt, wende ich nicht oder nur sehr selten an.

Eine  Behandlung dauert ca. 1 Stunde. Kosten: 78 Euro

Jeder Hund ist ein Individuum, der den Respekt verdient, wertschätzend und liebevoll behandelt zu werden. In jeder Behandlung sollte auf die Bedürfnisse des Individuums – Hund eingegangen werden.

Bitte beachten Sie folgendes:

Da Praxis ist ausschließlich (nach Terminvereinbarung) am Morgen geöffnet.

Bitte beachten Sie, dass eine Terminabsage 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin kostenfrei ist. Bei Absage nach 24 Stunden wird etwas weniger als Hälfte der Gebühr (35 Euro) berechnet.

Wenn Sie ausführliche Infos, rund um die Osteopathie und rund um die Cranio-Sakrale-Therapie haben möchte, lesen Sie hier bitte weiter. Ich wünsche Ihnen viel Spaß dabei und das Ihr Hund immer fit bleibt. 

Ein Hund ist nun mal ein Rudeltier, deshalb vermeidet er es, Schmerzen zu signalisieren. Viele Hunde haben Gelenk- oder Rückenprobleme, ohne dass man dies sofort merkt. Erst wenn unser geliebter 4-Beiner müde erscheint, nicht wie früher, gelassen ins Auto springen möchte oder die Treppe nicht erklimmen kann, zeigt er uns, dass irgendetwas nicht stimmt. Bei aggressiven Hunden können Schmerzen der Grund seiner Aggression sein.

Neurostim (Quelle: Petphysio-shop.de)

Der Körper eines Tieres verfügt über ca. 250 Muskeln. Neben großen Muskeln, z.B. im Bereich der Hinterhand, finden sich auch extrem kleine Muskeln von wenigen Zentimetern Länge z.B. zwischen den Wirbeln. Muskeln arbeiten in der Regel nicht einzeln, sondern meistens als Gruppe und haben zumindest einen oder mehrere Gegenspieler:

Ein Beispiel: soll sich die Schulter nach vorne bewegen, so müssen sich mehrere hierfür nötige Muskeln anspannen und gleichzeitig ihre Gegenspieler (die, die die Gliedmaßen zurück bewegen) entspannen, sonst kann dieses Bewegung nicht erfolgen.

Verspannte Muskeln können sich weder funktionell anspannen noch entspannen – die Beweglichkeit ist folglich eingeschränkt.

Da die Muskeln im Verbund arbeiten, führt die Einschränkung in der Funktionalität eines Muskels notgedrungen zu Folgeschäden an anderen Muskeln, die bis hin zu strukturellen Schäden am Organismus reichen kann…

…Während des Heilungsvorganges bildet der Körper neues Bindegewebe, das u.a. unregelmäßig quer durch die Gewebsschichten verteilt wird. Diese Art von Narbengewebe verringert Zugfestigkeit, Elastizität und somit uneingeschränkte Funktionalität von Muskeln, sowie dem kompletten faszialen Gewebe, also auch Sehnen und Bänder.

Der Einsatz der NeuroStim® Behandlung kann dabei zur Optimierung dieser Heilungs- und Erholungsphasen eingesetzt werden, um Muskelverspannungen und Faszienverklebungen frühzeitig zu lösen und Kompensationshaltungen vorzubeugen. Das garantiert einen gleichmäßigen Muskelaufbau, eine gezielte Optimierung des physiologischen Bewegungsmusters und Erhaltung des Trainingslevels.

So setzen Sie die neuromuskuläre Stimulation mit NeuroStim® ein:

Komplementärer Einsatz bei:

  • Präventiv zur Gesundheitsförderung und Wellness
  • zur Entspannung in den Trainingsphasen
  • bei Muskelproblemen durch Sportverletzungen
  • Muskelatrophien, Myopathien
  • Sehnen- und Bänderverletzungen
  • Wirbelsäulenmobilisation
  • Triggerpunkt-Behandlungen
  • Akupressur
  • Hämatome
  • vegetative Erkrankungen
  • Kolik im Frühstadium
  • Neuralgien
  • Narbenkontrakturen
  • Aktivierung der zellbiologischen Regulation
  • u.v.m.

    AMPLIVET 

  • Die Erklärung mittels Video https://youtu.be/7XyZLDiFel8

Das Amplivet hat meinem eigenen Hund Felix das Leben „gerettet“.(Durch einen Unfall war er komplett gelähmt und lief mit Hilfe des Amplivet wieder. Nach 2 Jahren intensive Behandlung galoppierte er wieder voller Freude, die Lähmung war für immer weg. Er war geheilt. Felix nach seiner Genesung.

https://youtu.be/QY4m41qpvpI

Das Amplivet hat  auch unzähligen Patienten in meiner Praxis geholfen und hilft immer wieder.

Infos rund um die Osteopathie.

Die Osteopathie kann helfen die ursprüngliche Mobilität ihres geliebten Freundes zurück zu bringen, Schmerzen zu lindern und zu beheben. Der Hund kann mit seinen Selbstheilungskräften, die angekurbelt werden, wieder gesund werden.

Cranio-Sacrale-Therapie

Die Cranio- Sacrale- Therapie ist ein Teilbereich der Osteopathie. Innerhalb einer Cranio- Sacralen- Therapie befasse ich mich mit dem Schädel (Cranium), der Wirbelsäule, dem Kreuzbein (Sacrum) und weiteren Körperstrukturen. Durch den Fluss der Gehirnflüssigkeit bewegen sich die Schädelknochen in einem Rhythmus. Der Cranio- Sacrale -Rhythmus ist im ganzem Körper zu finden und gibt Informationen über den Zustand des Patienten. Es sind wellenartige Fluktuationsbewegungen die sich über den gesamten Körper erstrecken. Die Weiterleitung dieses Informationsflusses erfolgt speziell über den Hirn-Rückenmark- Schlauch, durch Liqour cerebrospinalis auf das Sacrum; d.h. der Rhythmus wird über die Rückenmarkshäute bis zum Kreuzbein weitergeleitet. Da dessen Rhythmus und Bewegungsintensität dem des Schädel entspricht, nennt man die Therapie: Cranio-Sacrale-Therapie (Schädel- Kreuzbein- Therapie)

Wenn eine Störungen innerhalb des Körpers zugrunde liegt, so wird sich dies auf den gesamten Organismus auswirken. Bei der Kranio-Sakralen-Therapie arbeitet man sanft und lässt seine Hände vom Gewebe, den Knochen, den Muskeln, den Faszien usw. führen. Durch Grifftechniken versucht man Störungen innerhalb der Köperfunktion zu korrigieren, um den Körper zu seiner Selbstheilung anzuregen und zu ermuntern. Man möchte innerhalb einer Cranio- Sacralen-Therapie erreichen, dass der Rhythmus wieder frei fließt und dadurch die Bewegungseinschränkungen aufgehoben werden, damit der 4-beinige Freund wieder genesen und gesund werden kann. Zunächst erkennt man als Zuschauer bei einer Cranio- Sacralen-Technik nicht allzu viel. Der sensible Beobachter kann jedoch an Hand der Reaktion des Hundes erkennen, dass eine Entspannung eintritt und dass sich etwas zum Positiven verändert und der 4-beinige Patient die Behandlung genießt.

Wann ist eine osteopathische Behandlung für Ihren Hund sinnvoll? Bei gesundheitlichen Problemen:

  • Probleme beim Aufstehen
  • Probleme beim Einsteigen/Springen ins Auto
  • Probleme beim Treppen laufen
  • Lahmheit
  • Wund– und Narbengewebe
  • Muskelverletzungen
  • Muskelverspannungen
  • Muskelrisse
  • Sehnen -und Bandverletzungen
  • Wirbelsäulenerkrankungen
  • Luxationen
  • Entzündungen
  • Verstauchungen
  • Bandscheibenvorfälle
  • Cauda Equina Kompressionssyndrom
  • Nervenerkrankungen (Epilepsie)
  • Ängsten
  • Nervosität
  • Agressivität
  • Chronische und akute organische Probleme

Eine Osteopathische und physiotherapeutische Behandlung bietet sich auch nach Operationen an, bei:

  • Patellaluxation
  • Kreuzbandriss
  • Künstliches Hüftgelenk

Weitere Möglichkeiten einer osteopathischen Behandlung sind:

  • Rehabilitation nach Krankheiten und nach Verletzungen.
  • Allgemeiner Check zur Früherkennung möglicher Probleme.

Es gibt noch weitere Krankheitsbilder, bei denen eine osteopathische Behandlung sinnvoll ist, so kann man zum Beispiel bei:

  • Stoffwechselstörungen
  • Erkrankungen des Verdauungsapparates
  • Verdauungsstörungen
  • Vitalitätsstörungen
  • Allergien
  • Wundheilungsstörungen
  • zur Verbesserung des Körpergefühls bei ängstlichen, unsicheren und nervösen oder hyperaktiven Hunden.