Jahresrückblick

Quo Vadis?

Wohin gehst du?
Diese Frage stelle ich mir oft zum Jahreswechsel.
Beruflich, sportlich und privat.

Rückblickend bin ich sehr glücklich und zufrieden. Es war sportlich mein erfolgreichstes Dogdance Jahr. Es war allerdings auch erst mein zweites Dogdance Jahr (auch wenn ich als Richterin schon etliche Jahre dabei bin), deshalb bin ich unfassbar stolz auf meine Mädels (Friedelchen macht sehr gute Entwicklungsschübe) aber auch auf mich.

Sofina war meine Durchstarterin. Sie startete in Ravensburg das erste Mal in der Klasse Freestyle und es ging super toll weiter.

3. Platz in Klasse 1, Freestyle in Ravensburg
4. Platz in Klasse 1, Freestyle im Saarland
3. Platz in Klasse 1, Freestyle Hohenloher Hundefreunden
3. Platz in Klasse 1, Freestyle in Zwingenberg
1. Platz in Klasse 1, Freestyle in Wittendorf
3. Platz in Klasse 1, Freestyle Hundefreunde Eltmann
Damit sind wir in der Klasse: FS fertig und starten 2019 in FS Klasse 2

Im HTM
2. Platz in Klasse 1, HTM in Heppenheim
3. Platz in Klasse 1, HTM in Mannheim
Insgesamt konnten wir im HTM 4 Aufstiegspunkte ertanzen 🙂

Lena Lustig hat ebenfalls fleißig getanzt
Hohenloher Hundefreunden
Platz 2. Klasse 1: HTM
Idar- Oberstein
Platz 2. Klasse 1: HTM
Platz 3. Klasse 2: Freestyle
Turnier im Saarland
Platz 1. Klasse 2: Freestyle
Platz 3. Klasse 1: HTM
Turnier in Zwingenberg
Platz 3.
Hundefreunde Eltmann
Platz 3. Klasse 1: HTM
Turnier in Hannover
Platz 1. Klasse 2
Turnier in Mannheim
Platz 3. Klasse 2: Freestyle

Die Turniere an sich, finde ich super, doch das Aufbrechen, um auf ein Turnier zu gelangen, kostet mich das ein oder andere mal Kraft und Nerven.
Peter, Fee und Felix zuhause zu lassen, ist immer schwierig für mich.

Felix leidet, jedes Mal. Für ihn bin ich immer weg, da nützt es auch nichts, wenn ich ihm erkläre, dass ich Sonntag Abend wieder zu Hause bin.

Quo Vadis?

Wir tanzen selbstverständlich weiter und ich bin überglücklich und dankbar, das meine Hund und ich fit und gesund sind, um tanzen zu können.
Es macht uns sooo viel Freude. Wir freuen uns riesig auf die Dogdance Turnier Saison 2019 und haben tolle Choreos vorbereitet und trainiert. Ich versuche Felix weiterhin gut zu zureden. Apropos Felix. Felix hatte jetzt 6 Wochen immer mal wieder Durchfall. Zwischendurch wechselte es und es ging ihm besser. Die letzten 2 Wochen war es sehr schlimm und der Durchfall nahm zu. Er wurde erst auf Giardien behandelt, dann ergab die Kotprobe keinen Befund, obwohl der Durchfall so schlimm war, dass er gar nichts mehr im Körper drin behielt.
Ein Futterwechsel war nötig. Ich habe mir das gut überlegt, da ein Futterwechsel auch noch zusätzlich schwächen kann, doch es hat geklappt.
Wir hatten wunderbare Hilfe von Susanne, danke dafür! Sie arbeitet immer wieder mit Felix und spürte alte seelische Blockaden auf, die es zu lösen galt.

Heute fegt Felix mit Sofina wieder um die Felder. Ich bin unglaublich dankbar darüber, dass es ihm so gut geht.

Weiterhin plane ich Turniere für uns Dogdancer mit einem super Team für 2020 und dann eventuell jährlich.

Das Dogdance Turnier in Heppenheim, in der Tanzschule Vienna hat sehr viel Spass gemacht und ich war sehr froh, dass ich es gewagt habe.

Freundschaftlich lies das Jahr 2018 tief blicken und ich konnte meinem Bauchgefühl noch mehr Beachtung schenken, so dass sich positive, aber auch negative Energien bestätigt haben.

Ich bin glücklich mit meinen Freunden. Das Glücklichsein klammert deshalb so einiges aus.

Ich freue mich auf etliche Fortbildungen / Seminare rund ums Dogdance 2019, die bereits gebucht sind.

Friedel Fröhlich, Lena Lustig und ich haben weitere Sportarten 2018 dazu gewonnen und schätzen gelernt.

Zum einem das DCD (Dancing Circle Dogs) und JAD, was uns sehr viel Spass macht. Beide Sportarten trainieren wir bei Tines Wolfshöhle und wir freuen uns bereits auf 2019 denn diese geniale Kombi (tanzen und longieren, bzw. tanzen und hüpfen) weiter zu trainieren.

Fee bei der Zos Anzeige

undddd…. beim ZOS sind wir auch wieder gelandet. Nach so vielen Jahren des Suchens, habe ich endlich jemand kompetentes gefunden, der uns im ZOS begleitet.

Vielleicht werden wir im ZOS auch irgendwann ein paar Turniere angehen, wer weiß 😉 Im CDC und JAD ganz sicher :)))

Getanzt habe ich auch mit meiner Line Dance Gruppe. Zwei Auftritte hatten wir 2018 und es hat sehr viel Spass gemacht.

2019 geht es dann in das zweite Line Dance Jahr.

🙂

Beruflich:
War es ein tolles Jahr. Ich habe etliche neue Tiere und Menschen begleiten und ihnen helfen können. Dafür bin ich sehr dankbar.

2019 gibt es Veränderungen, die ich sehr begrüße. Diese sind auf der neuen Webseite, die bald online geht, zu finden.

Ich verrate nur so viel. Es wird ein neues Gerät für die Therapie mit Hunden bei mir einziehen. Ein wunderbares Gerät, das mir viele verschiedene Möglichkeiten der Hilfe für die geliebten Hunde bereitstellt.

Das Gerät bringt jedoch auch mit, dass sich die Behandlungen für Pferden drastisch ändert. Die Tierkommunikation für Pferde bleibt bestehen und weiter Infos folgen sehr bald.

Einige Fortbildung sind auch geplant, so wird die Faszientherapie endlich in Angriff genommen, so wie das Taping 🙂 Auf beide Fortbildungen freue ich mich sehr.

Privat:
Bleiben wir alle gesund, das hoffe ich sehr und starten 2019 durch.
Mit der besten Familie und dem besten Mann an meiner Seite wird es weiterhin toll sein und ich bin tierisch zufrieden.

Hund Nummer 6? Danach wurde ich schon oft gefragt….wird es geben, wenn mein Tag 48 Stunden hat und /oder das es absehbar ist, dass ich etwas mehr Zeit habe.

Quo Vadis?
Für meine Familie,Familie, meine Tiere, Peter für mich, sportlich als auch beruflich: In ein tierisch- zufrieden(es) 2019

Ausblick

Felix September 2014

Lieben Dank an alle. Ich kann mich aus ganzem Herzen bedanken. Es ist wunderbar zu sehen, dass sich so viele Menschen um Felix bemühen.
Mein Dank gilt jedem von euch, auch wenn diese Zeilen jetzt verallgemeinert sind, so freue ich mich, wenn mein Dankeschön bei dir ankommt.

Viele liebe Menschen haben mir per SMS, Facebook und per Messenger geschrieben und sich nach dem Befinden von Felix erkundigt. Alle haben ihm positive Energie zukommen lassen, Reiki gesendet, Schamanen zu Hilfe und zur Heilung geschickt. Ich bin mir sicher, es hilft ihm.
Tausend Dank.

Was ist eigentlich passiert? Ich versuche es kurz und knapp zu halten.
Er ist im Garten verunfallt, ohne sich irgendwo sichtbar verletzt zu haben oder irgendwo hängen geblieben zu sein. Es war nicht extrem schlimm. Ich trug ihn ins Haus und dort lief er wieder.
In der letzten Ferienwoche (diese liegt nun zwei Wochen zurück), kam er morgens nicht so locker, flockig nach oben, bzw. Im Grunde stand er so auf wie immer, zitterte dann jedoch am ganzen Körper. Damals begann ich bereits ihn zu unterstützen. Er bekam Magnesium, ich akupunktierte ihn und er bekam weiterhin Calcium sowie einige Kräuter, die einen positiv Einfluss auf Muskeln, Sehen, Bänder und Gelenke haben.

Er lief tagsüber voller Energie und war fröhlich. Die Bewegungsanalyse brachte keinen Aufschluss. Er lief geschmeidig und agil, machte Spökes, galoppierte und hüpfte von Baumstamm zu Baumstamm.IMG_0549-600x400

Im Training verhielt er sich so wie immer. Die Bewegungen fielen ihm leicht.
Letzte Woche Sonntag kam es erneut zu einer Verletzung. Er sah einen Hund vom Garten aus und wollte in die Nähe des Hundes rasen.
Er schrie auf, anschließend ging er etwas lahm, nach 2 Minuten lief er wieder. Die Woche verlief wieder gut bis sehr gut. Einen Tag ging es ihm nicht so gut, aber die ganze Zeit über war er agil, beteiligt, freute sich und hüpfte. Ich blieb bei der Gabe der Mittel, gab aber leichte Schmerzmittel dazu.

Am Freitag erfolgte der Einbruch. Er stand nicht mehr auf. Ich rüstete auf und gab ihm und therapierte ihn, was das Zeug hält.
Daraufhin geht er wieder mit raus, erleidet dort aber am Abend wieder ein Zipperlein und denkt sich, dass der Garten böse ist. Seine Schlussfolgerung ist, dass er nur im Haus sicher ist. Das ist, seit er aus Fuerteventura vor 5 Jahren kam, immer noch ein großes Problem und seine Wahl der Stressvermeidung.
Er fühlt sich nur bei mir sicher und er fühlt sich bei Schmerzen nur bei mir im Haus sicher. Felix fühlt oft nicht, dass es sein Körper ist, der die Schmerzen hervor ruft. Er verbindet und koppelt alles mit äußeren Gegebenheiten. Dies erschwert die Problematik erheblich.
Er verschwindet in seinem Korb.
Am Samstag war ich den ganzen Tag außer Haus, da ich auf einem DD Turnier richtete.
Als ich zurück komme, kommt er mir freudig humpelnd entgegen gerannt, macht eine Drehbewegung und fällt schreiend zusammen.
Erst mal Ruhe bewahren.
Wir bekommen ihn wieder ins Haus. Schreiend. Er tut mir unendlich leid.
Ich versuche ihn zu beruhigen, was mir gut gelingt und gebe ihm seine Schmerzmittel.
Ich erfahre, dass er den ganzen Tag, bis auf die Begrüßung, nicht draußen war. Er hat weder gepinkelt noch Kot abgesetzt.
Er kooperiert mit mir immer sehr gut, wenn ihm etwas weh tut, doch ich kann ihn an diesem Abend auch nicht dazu ermuntern. Mittlerweile sind 24 Stunden vergangen und wir müssen in die Notfallpraxis.
Die Tierärztin, die wir antreffen, hat eine Zusatzausbildung in der Osteopathie und Akupunktur. Sie stellt den gleichen Befund fest, den ich mir bereits in meinem Kopf zurecht gelegt habe: Felix hat derzeit „Hüftprobleme“, die in die LWS und in das Sacrum ausstrahlen.
Felix liegt nur noch. Unter Schreien, die durch Mark und Bein gehen, schleppen wir ihn ins Auto. In der Praxis weigert es sich zu laufen oder zu stehen, aber immerhin pinkelt er im Liegen unter sich und damit waren wir alle sehr erleichtert.

Die Tierärztin gibt mir andere Schmerzmittel, da er bis dahin schon eine extrem hohe Dosis an Schmerzmittel hatte, kann man ihm an diesem Tag nichts mehr geben.
Am Sonntag erfolgt die Umstellung auf die neuen Medikamente.
Sie wirken leider nicht besser, aber wenigstens setzen sie minimal an und er wirkt lockerer.
Felix liegt. Ich therapiere immer wieder in kleinen Sequenzen und halte meinen Blick auf ihn gerichtet, wie er das oder jenes annimmt.
Er steht nicht auf. Ich bete darum, dass er von alleine in den Garten geht und pinkelt. Ich fasse meinen Mut zusammen und trainiere ihn, dass er sich hinsetzt und wir an der Leine nach draußen in den Garten gehen. Ich versuche weiterhin durch den Garten zu kommen und nach draußen ins Feld zu gelangen, falls er den Garten mit dem Schmerz verbindet.
Es funktioniert. Er pinkelt, allerdings humpelnd und schreiend, das Pinkeln an sich ist kein Problem.

Alle Welt redet auf mich ein. Ich müsste am Montag Morgen in die Klinik fahren, ihn in Vollnarkose legen, damit die Hüfte geröntgt werden kann und falls man auf dem Röntgenbild nichts sehen würde, sollte er in den Kernspin.

Ich gehe alle Möglichkeiten im Kopf durch. Spreche mit einer Freundin, die mir schon tausend mal im Leben geholfen hat und sie ist der gleichen Meinung wie ich, das gibt mir Auftrieb.
Ich spinne den Gedanken weiter. Wenn Felix HD hätte, dann würde ich mich zunächst lediglich für die Goldimplantat- Akupunktur- OP entscheiden.
Da diese OP jedoch eigentlich für mich nicht in Frage kommt, da ich bereits wunderbare Erfolge mit den Blutegeln in diesem Bereich hatte und allgemein bekannt ist, dass die Egeln den gleichen, erwünschten Effekt erzielen, wäge ich ab.

Falls er einen Bandscheibenvorfall oder Cauda-Equina hat, und man dieses im Kernspin feststellen würde, würde ich ihn ebenfalls nicht operieren lassen, dafür habe ich zuviel Cauda Equina Patienten in meiner Praxis, die mir täglich sagen, dass es ohne OP bestens funktioniert.

Ich wäge ab und erspare meinen Hund erst mal die Vollnarkose und schaue, wie der nächste Tag läuft. Die Verantwortung lastet Tonnenschwer auf meinen Schultern. Ich möchte, dass es ihm gut geht.

Die Schmerzmittel schlagen nur bedingt an und die Tierärzte und ich, sind uns einig, dass Felix Angst vor dem Schmerz hat und es gar nicht versucht. Die Angst sitzt zu tief.

Ich merke dennoch, dass wir kleine Fortschritte erzielen und er mit Hilfe der Übungen, sich fleißig hinsetzt, für ein paar Minuten steht und von Korb zu Korb laufen kann.

Weiterhin bekommt er Kräuter für Bänder, Sehen, Muskeln und für die Gelenke, Hylacour, MSM (Schwefel), Hypericum, Magnesium, Calcium, Bachblüten, Raus tox. Arnika, Traumeel, Zeel usw.
Ich teste vorher alles mittels der Kinesiologie aus und entschiede durch den Test, wann er was benötigt, so dass es sein kann, dass er am Morgen andere Mittel möchte, als am Abend.

Am Dienstag werde ich panisch.
Hatte ich montags allen Patienten abgesagt und nur einen Hund mit akuten Schmerzen behandelt, so musste ich am Dienstag den ein oder anderen Schmerzpatient betreuen, d.h.: Ich musste Felix alleine lassen, da Peter in der Schule unterrichtete.

Ich dachte mir, ich könne beruhigter arbeiten, wenn Felix gepinkelt hätte. Er hielt immer noch unglaubliche lange den Gang in den Garten zurück. Ein fataler Entschluss. Er wollte nicht.
Ich hatte zwar Zeit, aber nicht unendlich viel Zeit.
Ich hatte Angst und versuchte ihn raus in den Garten zu bekommen. Draußen beim Laufen brüllt er wie am Spieß. Ich halte mir die Ohren zu und Tränen laufen mir über das Gesicht.
Er pinkelt ohne Geschrei, dann erfolgt der Rückweg, eine Katastrophe.
Ich nehme mir vor, dass er von nun an selbst die Verantwortung zu tragen hat und gebe sein Pinkelproblem an ihn ab.
Er soll nun selbst entscheiden, wann er kann und muss, da ich bin den Nerven durch bin.
Was dazu führt, dass er tatsächlich jede Nacht mir Signale gibt und mich gegebenenfalls weckt, damit ich ihm mit der Lachstube vor der Nase aufhelfe und ich ihm die Schiebetür zum Garten öffne. Die anderen Hunde müssen in der Zeit festgehalten werden. Keiner darf in seine Nähe. Er legt Wert darauf geradeaus nach draußen zu können, ohne Begleitung von Mensch und Hund. Er läuft in den Garten läuft, um alles zu verrichten.
Ich bete jeden Tag dafür, dass er wieder in der Nacht raus möchte.

Felix

Mein bester Felix. Meinem Herzen so nah.

Ich merke, das die Physioübungen, die Osteopathie und alle die anderen Mittel helfen. Wir sind auf dem richtigen Weg und das Pinkelthema ist kein Thema mehr.

Er macht Fortschritte, um die eigentliche Therapie beginnen zu können, muss ich die Schmerzmittel absetzen, sonst ist die Verblutungsgefahr zu hoch.
Ich telefoniere erneut mit Tierärzten. Der Tierarzt kann mir nicht sagen, ob es überhaupt ein Schmerzmittel gibt, dass man kurz vorher noch geben dürfte.
Rimadyl ist hierbei wohl das einzige Mittel, das man 24 Stunden zuvor geben kann, aber Felix bekommt davon heftige Magenschmerzen.
Es hilft nichts. Ich muss alles weglassen, mindestens 2-3 Tage. Der erste Tag verläuft noch gut. Er macht seine Übungen und möchte nachts in den Garten.

Der zweite Tag ist schlimm. Er beginnt wieder zu humpeln und mit leichtem Gezeter. Er schreit noch nicht auf, immerhin, aber er möchte wieder nicht laufen.
Der zweite Tag neigt sich zu Ende und ich hole die Heileregel zum Vorschein.
Sie beißen an, puhhh, Glück gehabt. Als ich ihn vor zwei Wochen die Egel ansetzen wollte, bissen sie nicht. Ich erhielt damals eine Info, Felix sei zu erschöpft.

Felix als er noch ein Junghund war, am Sylter Strand.

Felix bekommt zu den Mittel noch sagenhaft gute Öle, die auf der Seelenebenen seinen enormen Stress reduzieren, so erhält er: Stress away und Trauma life. Die Öle werden mit einer großen Achtsamkeit hergestellt. Man findet sie unter dem Firmenbegriff: Young Living. Sie beruhigen Felix.

Jetzt zählt es! Wird er nach der Egelbehandlung wieder in den Garten wollen?Bluti2

Ja, er will. Tränen des Glücks laufen mir über das Gesicht! Er läuft ohne zu humpeln. Er läuft ohne zu jammern. Er trabt und er fängt das erste Mal an seine Umwelt wieder wahrzunehmen. Er schnüffelt, anschließend trabt er ins Haus zurück.

Ich kann es kaum fassen vor Glück und bedanke mich im Geiste bei allen 🙂

Heute Morgen war ein wirklich guter Tag. Wir begannen sehr früh mit seinen Physio-Übungen. Ich quante ihn, er bekommt seine Mittel, ein bisschen Cranio-Sacrale Therapie.

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Felix Anfang des Jahres im Border Rudel

Am Nachmittag wird geklickert, daran hat er viel Spaß.
Er ist fröhlich und wedelte eifrig.
Weiterhin habe ich mich entschieden, ihm das AmpliVet Gerät zu kaufen. Es ist ein sehr gutes Gerät. Mit Hilfe von Stromreizen bauen wir so die Muskulatur wieder auf, die durch das Liegen nicht mehr die ist, die sie mal war.
Des Weiteren gibt es Reiskeimöl dazu, damit er wieder Muskeln bekommt.
Das Amplivet wird nun sicherlich vielen weiteren Hunden, die zu mir in der Praxis kommen, helfen können.

Morgen gibt es die nächste Egeltherapie.
Ich setze die Egel an die Hüfte und an das Kreuzbein sowie in den LWS Bereich. Der Vorteil bei einem großen Hund ist, dass man viele Egel setzen kann. Der gute Kerl ist so tapfer und wir hoffen, dass es weiterhin bergauf geht.

Ich bin soweit zufrieden uns hoffe, dass wir auf dem richtigen Weg sind.
Felix zeigt es mir und ich habe viel dazu gelernt. Viele Helfer wurden mir auf der geistigen Ebene gesendet, ob es nun Reiki oder Schamnische Helfer sind, danke für alle Hundefreunde, die mich so tatkräftig auf der geistigen und seelischen Ebene unterstützen: Stephanie, Dagmar, Denise, Christina, Kiki, Kirsten und all ihr anderen 🙂

Ich merkte, dass sich vieles positiv ergibt, auch ich helfe und heile durch die Kraft der liebevollen Wesen, die wir nicht immer sehen.
Es ist mein Weg so zu arbeiten. Es verleiht Achtsamkeit. Nur wer achtsam und nicht das Wollen in den Vordergrund stellt, kann dem göttlichen Plan folgen.

Dankbar bin ich sicherlich für die Osteopathie und die Akupunktur, genauso dankbar bin ich jedoch auch für die spirituelle Hilfe, denn alles ist Licht und Information. Derzeit sind wir noch achtsamer, kooperieren noch mehr, mit dem was uns gesagt wird und setzen einen Fuß vor den anderen, um wieder ins Laufen zu kommen.
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Die Lahmheit des Hundes erkennen und die anschließende Behandlung. Schritt für Schritt. Teil 3

Wie erkenne ich eine Lahmheit?
In der Ruhestellung stellt der Hund das betroffene Bein oft vor oder hebt es an.
Im Schritt oder im Trab erkennen wir die Lahmheit deutlich. Im Galopp ist keine Lahmheit feststellbar. Lahmt der Hund bereits im Schritt, (wie das bei Felix zu sehen ist) ist die Lahmheit schwerwiegend.Bichon maltais blanc assis & coquin sur fond blanc
Die erkrankte Gliedmaße wird weniger lange, die gesunde dagegen stärker und länger belastet.
Die Kopfbewegung, (beim Lahmen nickt der Hund), gibt uns einen Hinweis auf welchem Bein der Hund lahmt.
„Die nickende Kopfbewegung oder das abwechselnde Heben und Senken der Schulter-bzw. der Kruppenabschnitte verlaufen synchron mit dem Abstützen auf der gesunden Extremität nach der Stützbeinlahmheit an der erkrankten Gliedmaße.“ (Anatomie und Propädeutik des Pferdes, S.857)

Die Lahmheit des Hundes erkennen und die anschließende Behandlung. Schritt für Schritt. Teil 2

Vorab möchte ich betonen, dass ich bei den folgenden Artikeln keinen Anspruch auf medizinische Vollständigkeit liefern kann. Ich bitte um Verständnis. Es geht mir in erster Linie darum, dass der Hundehalter eine Lahmheit erkennen kann.Bichon maltais blanc assis & coquin sur fond blanc

Unter Lahmheit versteht man: „Als Lahmheit bezeichnet man Störungen im regelmässigen Gebrauch der Gliedmaßen, welche durch krankhafte Zustände oder schmerzhafte Empfindungen hervorgerufen werden.“ H. Möller 1887 (Anatomie und Propädeutik des Pferdes.)

Man unterscheidet zunächst drei Formen der Lahmheit:
Die Stützbeinlahmheit
Die Hangbeinlahmheit und
die gemischte Lahmheit.

Die Stützbeinlahmheit:
Sobald der Hund stützt, tritt die Lahmheit ein, also beim Belasten und Aufsetzen/Aufstützen der Gliedmaße.
Für das Stützen sind lediglich bestimmte Abschnitte der Extremitäten zuständig. Die passiven Bewegungsorgane: Das sind die Knochen, der Sehen- und der Bandapparat, der die Gelenke verbindet.
Aus diesem Grund ist bei der Stützbeinlahmheit in diesem Bereich die Ursache zu suchen. Was an sich nicht gerade wenig ist.

Die Hangbeinlahmheit:
Diese Form der Lahmheit finden wir vor, wenn eine Gliedmaße nach vorne geführt wird. Also in der Hangbeinphase, nämlich dann, wenn die Extremität unter der Rumpf hängt und eine Pendelbwegung in Richtung nach vorne ausführt.
Für diese aktive Bewegung ist die Muskulatur zuständig und deshalb bei der Hangbeinlahmheit vorwiegend betroffen.
Jedoch findet man bei Entzündungen des Ellenbogen- und des Schultergelenks eine verlangsamte Vorwärtsbewegung der Extremität und somit auch eine Schrittverkürzung.

Die gemischte Lahmheit:
Diese setzt sich aus beiden genannten Lahmheit zusammen und ist beim Vorstellen des Hundes nicht eindeutig aufteilbar.
Sie tritt dann auf wenn der Hund „Läuse und Flöhe“ hat, sprich, wenn der Hund an mehrere Krankheitsursachen leidet.
Im Trab auf einer Kreisbahn geführt, kann man dann, wenn die Richtung gewechselt wird, eventuell erkennen, welche Lahmheitsart vorliegt.
Verstauchungen, Gelenkentzündungen, Arthrose im Ellenbogen-, in Schulter-, Hüft-, und Kniegelenk, Frakturen im Beckenbereich, bei der Greyhound-Sperre, Muskelerkrankungen, bei spinalen Lähmungen, bei Myoptahien kann diese gemischte Lahmheit auftreten.
Sie tritt aber auch dann auf, wenn der Hund Probleme an unterschiedlichen Stellen hat… eben: „Läuse und Flöhe“.
Um ein Beispiel für die Stützbeinlahmheit zu liefern, habe ich Felix Video in den nachfolgenden Artikeln eingefügt.

Welcher Typ Hund ist dein Hund? (Der Nierentyp)

Den Nierentyp ordnet man der Wandlungsphase des Wassers zu. Jetzt aktuell im Winter ist die Wandlungsphase des Wassers gegeben.
Der Nierentyp ist sensible und ängstlich. Neues und Ungewohntes quitiert er mit Argwohn. Er wirkt aufgeregt und verunsichert. Veränderungen in seinem Umfeld können ihn aus dem Konzept bringen. Der Nierentyp sucht Anlehnung und wendet sich im Rudel einem weiteren Hund zu, aber auch sein Besitzer hat einen hohen Stellenwert für ihn.
Können die Nierentypen ein Erfolgserlebnis verbuchen, werden sie dadurch selbstsicher. Ihre Selbstsicherheit wächst mit den Aufgaben, die sie erfolgreich gelöst haben.
Der Nierentyp muss stärker als alle anderen Typen gelobt werden. Er benötigt viele Wiederholungen, in denen man ihn stets ermuntert und viel Lob ausspricht.
Er lernt gerne, doch ganz anders als der Leber- oder der Herztyp. Während der Lebertyp alles schnell auffasst, Gelerntes rasch kombiniert und fix diese Aufgaben wieder ausführen kann, lernt der Nierentyp mit Überreifer. Er begreift schnell, bringt aber auch rasend schnell alles wieder durcheinander. Der Herztyp hingegen lernt zügig, ist aber nicht so eifrig wie der Nierentyp, dafür behält er sich die Dinge recht gut. Der Herztyp ruft die Aufgaben auf seinen Weise ab und nicht wie der Lebertyp dies praktiziert. Der Herztyp macht nämlich manchmal so sein eigenes Ding daraus, weil er sich ja sooo über alles freut.
Der Nierentyp überlegt sich, was wohl kommen mag und führt die Übung aus, noch bevor das Wortsignal erfolgt.
Beim Nierentyp ist es hilfreich, sehr konsequent und mit großer Ruhe, immer wieder und immer wieder, die Aufgaben zu wiederholen.
Die Niere hat (energetisch) einen Bezug zu den Knochen, den Gelenken und den Zähnen. Der Nierentyp gilt als Spätentwickler und fühlt sich am liebsten in der Wärme wohl.
Da ein Bezug zu den Gelenken, Knochen und Zähnen gegeben ist, sollte man beim Nierentyp darauf ein Auge habe. Man darf nicht zu früh, zu viel verlangen.
Hunde, die dem Nierentyp angehören sind Frostbeulen. Sie sollten und müssen warm gehalten werden.
Im Winter kann es sein, dass sonst dieser Typ für Infektionskrankheiten der Atemwege anfällig ist.
Der Nierentyp verträgt sich gut mit anderen Hunden. Er ordenet sich leicht ein- bzw. unter.
Allerdings wird er auch oft drangsaliert und gemobt, deshalb muss man in einer größeren Hundegruppe unbedingt auf den zartesten aller Typen, nämlich den Nierentyp, achten.
Auf keinen Fall sollte man von anderen Hundehaltern den Spruch durchgehen lassen: „Das machen sie unter sich aus.“ Das kann den Nierentyp nachhaltig für sein ganzes Leben prägen.
Der Nierentyp ist kontakfreudig und extrem auf SEINEN Menschen bezogen. Der Nierentyp kann Leistung bringen, wenn man ihn mit Selbstbewußtsein aufbaut, ihm Selbstvertrauen gibt, er seine Umgebung als sicher erfährt und einen Menschen an der Seite hat, der ihm den Rücken stärkt.
Für den Nierentyp (wie auch für alle anderen Typen) aber für ihn ganz speziell eignet sich das Clickertraining hervorragend.
Man kann den Nierentyp mit Hilfe der Akupunktur und chinesischen Kräutern unterstützen.
Meine Fee ist ein Nieren-Milz-Typ 🙂fee

Kühljacken und Kühlwesten für Hunde

Kühljacken für Hunde. Mhhh, ein Produkt aus dieser Reihe hat den dogs award vor ein paar Jahren erhalten.
Grund genug mal genauer darüber nachzudenken.
Prinzipiell ist die Idee gut, doch nur bedingt, denn die Kühljacken liegen dort auf, wo sich der Blasen- und Nierenmeridian befindet. Da oftmals ältere Hunde (da die Senioren nun mal schlechter mit dem Wetter in den heißen Sommertagen zurecht kommen) eine Kühlweste von ihren Besitzern erhalten, sollte nochmals genauer darüber nachgedacht werden.
Bei ältern Hunden ist die Niere energetisch geschwächt, das hängt einfach mit dem Alter zusammen und hat nichts mit Blutwerten aus der westlichen Medizin zu tun.
Man bemüht sich in der TCM immer um ein Stärken des Nierenmeridians, da die Niere (im energetischen System) die Lebensenergie beinhaltet. Selbst junge Hunde erhalten während einer Akupunktursitzung immer eine Nadel für die Niere.
Wenn der Nierenmeridian nun Kälte über einen längeren Zeitraum erfährt, so kann das Feuchtigkeit in den Körper bringen und es kann den Organismus erheblich stören.
Hunde können sich die Jacken und Westen nicht einfach ausziehen, deshalb muss man dafür Sorge tragen, dass man ihnen nicht zu viel des Guten zumutet.
Besser ist es sicherlich in der Hitze nicht allzu lang spazieren zu gehen und wenn es gar nicht zu einer anderen Uhrzeit passt, dann sollte man unbedingt einen Faltnapf und Wasser mitnehmen und den Hund vorsichtig von den Pfoten aufwärts abkühlen, sowie ihm zu trinken geben.
Ich denke, ein Kühlhalsband ist auch in Ordnung, das kann der Hund zwar auch nicht einfach lösen, aber am Hals verläuft der Nierdenmeridian nicht, dort befinden sich zwar ebenfalls Punkte für den Blasenmeridian, aber in diesem Bereich sehe ich die Kühlung als ok an, sofern man das Befinden seines Hundes im Auge hat.monade. aggi Da ich noch kein Akupunkturbild habe 🙂 hier die Monade 🙂