Geburtstag (Lena Lustig hatte bereits im Mai Geburtstag, der Artikel ist eine Herzensangelegenheit von Lena Lustig)

Ich bin in Geburtstagsstimmung, man kann sich gar nicht früh genug darauf vorbereiten, dass man für einen Tag im Mittelpunkt steht und sich jeder darüber freut, dass man dem anderen, in dem Fall mir, etwas Leckeres überreicht. 

Einen Geburtstagskuchen gibt es nicht, wie dies der Fall bei euresgleichen ist, dafür gibt es selbstverständlich andere Leckereien.LDa ich bald Geburtstag feiere, möchte ich dir den ganz persönlichen Lena Lustig Ratgeber ans Herz legen. 

Beginnen wir einfachheitshalber einfach mal über uns, über uns Hunde. 

GRÜBELN 

Wir grübeln nicht und das solltest du uns gleich tun.

Manche Dinge versteht man einfach nicht und auf viele Fragen bekommst du keine Antwort.

Wir haben bis heute nicht verstanden, warum wir uns nicht in totem Getier wälzen dürfen und uns nicht mit Pferdeäpfeln das Fell beschichten sollen. Grübeln führt da zu nichts. Wenn es keine Antworten gibt, dann muss man aufhören sich zu fragen, damit lebt es sich zufriedener. Es hilft also nichts zu fragen, warum manches einfach so ist, wie es ist. Immer zu grübeln ist wie buddeln, man tut zwar etwas, kommt aber nicht weiter.

Hab lieber Spass und mache etwas lustiges mit deiner kostbaren Zeit.

VERMITTLE WAS DU MÖCHTEST

Wenn du etwas unbedingt haben möchtest, dann mache kein Geheimnis daraus, denn woher soll denn der andere wissen, was ein großer Wunsch von dir ist.

Wir Hunde machen nie ein Geheimnis daraus, wenn Friedel Fröhlich sein Stofftier (zugegeben, er glaubt felsenfest, alle Stofftiere, die hier anzutreffen sind, würden ihm gehören) auf einer Ablage liegen sieht, setzt er sich vor den Schrank, auf dem „sein“ Tier (das aus einem schwedischen Möbelmarkt stammt) liegt und quietscht erbärmlich, als könne er keinen weiteren Tag ohne sein Stofftier überleben, dabei obduziert er diese, wenn er es zu fassen bekommt, was kein sehr schöner Anblick ist, vermutlich liegt es daran, dass er mit Frauchen sehr oft pathologische und rechtsmedizinische Krimis schaut. Er würde bestimmt gerne mit der Serie: Harrow in Konkurrenz gehen, denn seit ich beimTV war und alle den Medienrummel erlebt haben, wollen alle anderen mir nacheifern. 

Wenn die Taktik von Sofina Sonnenschein ins Leere läuft, dann blickt sie das Objekt der Begierde fokussiert, konzentriert und undurchdringlich solange an, bis man wahrnimmt,  wie sich die Luft in einer absoluten Stille in zwei Hälften spaltet. Spätestens dann hat es jeder verstanden. Unser Nachbarhund hingegen setzt auf eine kaputte Maulschließung, wenn er etwas zu Fressen wittert, schießen ihm nämlich Blubberbläschen die Lefzen runter, die sich auf einen Tanz einlassen, bevor sie zu Boden gehen. 

Egal, was für eine Taktik du anwendest, mach nur kein Geheimnis draus zu vermitteln, was du wirklich haben möchtest und was du dir wünscht.

IM JETZT SEIN UND DAS GANZE LEBEN IST EIN SPIEL.

Erwachsene spielen selten und wenn sie spielen, dann ist es ihnen oft peinlich.

Wenn du spazieren gehst (mit oder ohne uns Hunden), dann bist du oft mit den Gedanken an verschiedenen Orten, du bist gedanklich nicht in deinen Füßen, nicht in deinen Armen und nicht im Kopf bei und mit uns, das solltest du jedoch sein. Es hilft gegen zu viele Runzeln im Gesicht, es macht dich frei und unzerknittert, es hilft dir richtig zu Atmen und richtig zu Atmen kann eine Therapie sein. 

Es zaubert dir ein Lachen ins Gesicht und gute Laune für dein Wohlbefinden. Es hilft aufgelassen über Pfützen zu springen und volle Wucht mit dem Hund zusammen in die matschigste Pfütze zu rennen, dabei habe ich im letzten Sommer Frauchen mit Anneliese erwischt.

Mit den Windhunden war das Nass immer ein Desaster, jede Pfütze wurde umlaufen, das sah zwar immer sehr elegant und geschmeidig aus und Fee und Felix waren, was das betraf, stets Hunde zum Vorzeigen…… und dann kam Anneliese, bähmmm rein ins nasse Vergnügen, es spritzte nach allen Seiten, aber Frauchen hatte recht, sich den Spaß im Sommer zu gönnen und Annelieses Angebot anzunehmen, denn Erwachsene spielen viel zu selten und nicht zu spielen bedeutet, man bekommt schneller schmale Lippen, Falten im Gesicht und was es da sonst noch alles gibt, für das ganze Konzerne arbeiten, um alles wieder glatt zu bügeln.

Das Zergeln mit uns Hunden kann auch sehr vergnüglich sein und je nachdem, mit wem du zergelst trainiert es deine Handgelenke.

DENKE DARAN DIR SELBST GUTES ZU TUN

Es mag bei uns grundsätzlich oftmals hektisch aussehen, wenn wir über dem Fressnapf hängen, aber ich kann dir versichern, wenn wir fressen, dann sind wir gedanklich nirgendwo anders, wir sind bei unserem Futter und wir nehmen das sehr ernst mit unserem Futter, deshalb bestehen wir auch auf feste Uhrzeiten. 

Bestehe auf deine Mahlzeiten, wann sie dir gut tun und esse mit Genuss.

Genauso wichtig, wie gesundes Essen, ist ausreichend viel Schlaf. Es ist wichtig power Napping genauso oft zu praktizieren, wie ein ausgedehntes Nickerchen um eine gesunde Mütze voll Schlaf zu bekommen. Wir haben das über viele viele Jahre sehr gut verinnerlicht und wissen, wie wichtig das ist.

SAGE UND ZEIGE, WER DU BIST.

Laufe geradlinig und mit guter, gesunder Körperhaltung durch die Welt.

Deine Gedanken helfen dir deine Ausstrahlung und Körperhaltung zu unterstreichen. 

Da markieren nicht so euer Ding ist, hilft es auch schonmal dem anderen klar zusagen, wenn er deine Privatzone verletzt.

NIMM DISTANZ AUF, WENN DU ETWAS NICHT BEWÄLTIGEN KANNST

Sobald du einen launischen Gegenüber bei dir sitzen oder vor dir stehen hast, der seine  Worte bellend, anstatt taktvoll, an dich richtet, lehne dich innerlich zurück und entspanne dich, dann gehe gegebenenfalls in einem weiten Bogen deines Weges, letzteres hilft uns Hunden stets. 

Sofern die Möglichkeit besteht, dass man sich gruselige Dinge, oder Menschen, die einen gruseliges Gegenstand bei sich tragen wie z.B.: Regenschirme von einer weiten Entfernung betrachten und beobachten kann, gelingt es einem mitunter, den Blickwinkel zu verändern und sich neu zu sortieren.

Das Einnehmen von Distanz kann auch dabei helfen, sich der geballte Ladung, die auf einen eintrifft, nicht stellen zu müssen.

Thematiken, Situationen usw. die einen ängstigen, sollte man weiträumig umgehen, das kann in deinem Fall auch schon mal bedeuten, die Flimmerkiste auszulassen und weniger in  Sozialen Medien deinen Riecher rein zu stecken. Vielleicht hilft es stattdessen bei einer gemütliche Tasse Tee oder einem Latte macciato ein gutes Buch zu lesen. 

Wir Hunde haben es diesbezüglich gut, unsere Bibliothek liegt uns beim Spazieren gehen in der Natur, stets zu Pfoten und dennoch lieben wir es auch bei gewissen Thematiken eine gesunde Distanz einzuhalten. 

SEI DU SELBST

Lass dir niemals einreden, was du kannst und was du nicht kannst. Lass dir von niemanden seine Grenzen auferlegen und sie beim Rat geben (ob gebeten oder ungebeten) für deine Grenze ausgeben. Mache dich nicht klein, wenn mal etwas nicht gelingt.

Ich sehe nun mal ein bisschen anders aus, als andere, lass dir an dieser Stelle gesagt sein, ich habe trotz kurzer Schnauze, schon so oft eine Nasenlänge vor anderen gewonnen und nicht nur das, ich begrenze mich nicht dadurch, wie ich aussehe.

Es ist völlig egal, wie du aussiehst, mache was daraus.

Angeblich können wir Kurznasen das und jenes nicht. Pfff, das kann ich nicht ernst nehmen. Ich bin beweglich, geschmeidig und sehr gut trainiert, vermutlich liegt es daran, dass ich so vieles kann, weil Frauchen immer so mit mir gearbeitet hat, dass ich im Ansatz der Übung nicht viele Fehler machen konnte, außerdem durfte ich innerhalb der Shaping Technik und Konzeptlernen viel ausprobieren und nicht nur das Training hilft mir, viele Übungen halfen und helfen mir, mich gut zu fühlen, gelenkig zu sein. 

Meine innere Haltung, Durchsetzungsvermögen (zu weilen etwas eigen) und nicht aufgeben, auch wenn man zu scheitern droht, statt dessen vehement dran bleiben, das habe ich vermutlich von meinem Terrier Vorfahren, dem weißen Terrier, der leider nicht mehr existiert, geerbt.

…..und zu guter Letzt: 

VERSPRÜHE DEIN CHARISMA:

Hunde leben für den Moment. Sei auch du charismatisch, indem du nirgendwo anders sein möchtest, als dort, wo du in dem Moment bist.

Bis wir uns wiedersehen, bin ich 1 Jahr älter, (es war ein tolles Jahr und ich hoffe sehr, ich werden noch vieellleee Jahre Geburtstag feiern können), bleib bitte mopsfidel und bostongesund.

Deine Lena Lustig

Ein Loch ist im Eimer

Die Lena Lustig Kolumne für DVG HundeSport

Ein Loch ist im Eimer, das nicht mit Stroh oder anderen Dingen gestopft werden sollte, denn auf das Loch in meinem Eimer bin ich stolz und es wurde durch viel Fleiß erarbeitet. Ich bin der Meinung, dass jeder Hund einen Eimer mit einem riesengroßen Loch haben sollte.

Warum ich das denke? Ich erkläre es dir.

Len

Unsere Trainerin sagte immer zu Frauchen: Du musst in Situationen denken, wenn du an das Hundetraining denkst. Mit diesem Gedanken konnten sie etwas anfangen, doch bildlich gab es zu viele Situationen, die sie sich vorstellen konnte, deshalb fingen wir an mit anderen Bildern zu arbeiten, um genau zu sein, sie hat das Ganze auf ein Bild reduziert, um das Geschehen möglichst konzentriert anzusehen, nämlich in Form und in Abbild eines Eimers.

Jeder Hund hat einen imaginären Eimer. In diesen Eimer füllt der Hund viele Dinge, tolle, als auch weniger schöne Dinge. Um einige Beispiele zu nennen: Angst, Stress, einen Cocktail aus Hormonen, die zum Beispiel durch Streicheln, Sport usw. ausgelöst werden.

Der Eimer füllt sich stetig, wenn jetzt nun einer meiner verbeinigen Freunde keine Gelegenheit hat, den Eimer mit Inhalt zu leeren oder die Füllhöhe wieder absinken zu lassen und der Eimer gegebenenfalls (noch) kein Loch hat, weil mein vierbeiniger Freund einfach nicht zur Ruhe kommt und der Pegel ständig steigt, dann läuft der Eimer über.

Der Eimer kippt um und läuft mit all dem Inhalt aus. Ein unschönes Bild und die Reaktionen, die erfolgen kennen alle Menschen von ihren Hunden.

Der Hund macht Sachen, die er noch nieeee gemacht hat. Er pöppelt an der Leine, schießt in die Leine, bellt Fahrradfahrer, Jogger, und andere Hunde an. Er zwickt seinen besten Freund, rennt dem Jogger hinterher usw. die Liste kann man mit vielen  Situationen auffüllen und fortsetzen.

Wie kann man nun meinen Freunden helfen, ihre Eimer erst gar nicht randvoll werden zu lassen oder wie gelingt es ihnen ein Loch in die Eimer reinzubohren, damit das Angestaute sofort wieder abfließen kann?

Indem man von Beginn an sinnvoll trainiert, indem man sie lehrt, dass Ruhe der Schlüssel zu allem ist. Wenn man Ruhe lernen soll, muss man auch die Möglichkeit haben, sich körperlich zu betätigen und sollte, rennen, schnüffeln und einige lustige Spiele (Trainingseinheiten) im Laufe eines Tages absolvieren dürfen.

Wenn wir zu einem Turnier fahren oder zur einer Ausstellung gebracht werden, darf unser Mensch die Situationen, die auf uns einwirken, managen.

Hier kann man sich immer fragen, wo wird der Hund auf der Veranstaltung untergebracht, bis er an der Reihe ist? In einer Box, wartend auf seiner Decke usw. oder hat Frauchen ein Zelt dabei oder einen mobilen Hundezaun, wartet mein Freund, sofern es die Wetterbedingung zulässt, im Auto?

Weiterhin sollte sich der Besitzer fragen: Wie bringe ich meinen Hund durch die Menge zu unserem Aufenthaltsbereich? Welchen Eingang wähle ich usw.

Frauchen läuft die Wege an Messeveranstaltungen oftmals alleine. Sie plant, was zu tun ist, wenn wir aus dem Auto kommen und ins Messegelände gebracht werden. Wo kommen wir eventuell in Schwierigkeiten und welche Hilfe ist in der Situation eine echte Hilfe für uns. 

In Situationen, in denen viele Menschen, Hunde, Geräusche Gerüche, viele Reize einwirken, kann sich der Eimer schon mal recht schnell füllen und da man meist eine längere Zeit an diesem Ort verbringt, sollten wir die Chance haben, dass der Eimer nicht zum Überlaufen kommt. 

Die Chance haben wir dann, wenn unser Mensch uns gut vorbereitet und gegebenenfalls auf Rituale zurück greift, die wir bereits gelernt haben.

Wenn wir Übungen lernen und diese in reizüberflutenden Situationen zeigen sollen, dann macht es Sinn, diese erstmal in einer reizarmen Umgebung zu lernen. Peu à peu können wir es dann leisten, mit stärkeren und „stressigeren“ Reizen umzugehen.

Da meine Freunde auf Grund der Rassenvielfalt, jedoch auch auf Grund dessen, wie alt oder jung sie sind, was trainiert wurde und wie die Frustrationstoleranz im Allgemeinen ist, unterschiedliche Eimer (große, mittlere, kleine Eimer, ein großes Loch, winzige Löchlein oder verstopfte Löcher im Eimer haben usw.) mit sich führen, sollte sein Mensch wissen, wie in etwa der Pegelstand ist und frühzeitig reagieren, um den Pegel nicht in die Höhe schnellen zu lassen.

Zu den antrainierten Ruheübungen kann es helfen uns einen gefüllten Kong (eventuell mit gefrorenem Inhalt) eine Schleckmatte, einen Schnüffelteppich oder etwas zum Kauen zu geben.

Kauen, eine mit Futter bestrichene Matte abzulecken, schnüffeln beruhigt und es hilft über die ein oder andere Situation hinweg, hilfreich ist jedoch auch hier, dass wir mit dem Gegenstand etwas anfangen können. 

Ich erinnere mich noch gut daran, dass meine Freundin Anneliese weder Geduld noch Lust hatte sich mit einem Kong zu beschäftigen, Frauchen sagte immer, Anneliese hätte einfach keine Zeit dafür. Die Schleckmatte hingegen mag Anneliese sehr gerne. Ich mag beides, so wie alle anderen bei uns im Rudel.

Da das Autofahren für manch einen Vierbeiner ein Thema war und Frauchen nicht wollte, dass Stress entsteht und dadurch mein Rudelmitglied quietschend und fiepend im Auto sitzt, hat sie das mit der Schleckmatte stetig und immer wieder trainiert, so dass jetzt angenehme Stille und Ruhe im Auto herrscht, so können wir alle entspannt auf einem Turnier ankomme, selbst mein Kumpel Friedel Fröhlich hat dies in all den Jahren gelernt und er ist Meister im Minnesang. (Eine andere Tonlage und ein anderes Musikgenre wäre uns allen lieber ;))

Doch jetzt nochmal zurück zu dem großen Loch in meinem Eimer.

Wieso ist es denn so groß? Es ist deshalb so groß, damit erst gar kein Pegel ansteigen kann. Ich habe im Laufe der Zeit, durch kontinuierliches Training (Entspannung im Wechsel mit Tricktraining, DogDancing, Balance- als auch propriozeptives Training) gelernt, mich schnell wieder zu entspannen, wenn mich etwas geärgert oder aufgeregt hat. 

Mir haben Übungen / Tricks, die ich zuerst im ruhigen Raum, (meist im Haus) gelernt habe und die dann in andere Situation (ein Radfahrer fährt an mir vorbei) weiter gefestigt und abgefragt wurden, sehr geholfen. In dem Moment, in dem ich etwas nicht meistern konnte, baute mein Frauchen erneut Distanz zu dem auf, was mir ein Problem verursacht hatte oder sie fragte etwas anders ab oder beide Techniken kamen zum Einsatz.

Ich habe gelernt, dass meine Übungen generalisiert werden können.

Im Laufe der Zeit durch das Tricktraining, durch Entspannungsübungen durch meistern von Alltagssituationen, wurde der Eimer immer größer, so dass deutlich „mehr“ an Inhalt reinpasst, ohne das der Pegel stieg, parallel dazu vergrößerte ich mein Loch, so dass ich nun einen nahezu perfekten Eimer mit mir herum trage. 

Ich habe mir meinem Eimer bunt gedacht, das ist viel schöner anzusehen.

In Situationen, in denen mein Eimer nicht das ist, was er sein sollte, hilft mir Frauchen, indem sie vorab managt wie und wo ich ihre Hilfe benötige, so nimmt sie mich zum Beispiel auf den Arm, wenn es auf einem Messeturnier mal zu einem Engpass kommt, das hilft mir, damit ich keine Angst vor den Menschenbeinen, die sich auf Messen ziemlich eng tummeln,  haben muss.

Ich wünsche all meinen Freunden dort draußen einen farbenfrohen und bunten Eimer denn: „Leben ist das mit der Freude und Farbe. Nicht das mit dem Ärger und dem Grau.“

Mach es dir bunt und male deinen Eimer an, vor allen Dingen bringe ihn immer auf den Pegelstand, bei dem du dich wohlfühlst und erinnere dein Frauchen und Herrchen daran, wenn das mal nicht der Fall sein sollte, denn unsere zweibeinigen Begleiter dürfen und müssen noch viel über uns lernen.

Bis wir uns wiedersehen, bleib bitte mopsfidel und bostongesund.

Alles Liebe 

Deine Lena Lustig mit dem tierisch-zufrieden Rudel.

Die Lena Lustig Kolumne

Lena Lustig bekannt durch das Dogdancing in Funk und Fernsehen, das wäre so fantastisch. Vielleicht werde ich, Lena Lustig, in diesem Zusammenhang auch noch berühmt. Ich war am 24.11. 2021 mit Frauchen zur live Sendung in Frankfurt bei: Hallo Hessen im HR Fernsehen eingeladen, dort haben wir unseren Lieblingssport: Dogdancing und zwar live den Zuschauern und den Menschen im Studio näher gebracht. 

Wir waren insgesamt sechs Stunden vor Ort. Zunächst durfte ich im warmen Auto bleiben, bis Frauchen unsere Treppen, unsere Balance Igel und was wir sonst noch alles im Gepäck mit haben ins Studio gebracht hatten bzw. bringen lies. Anneke hatte eine sehr nette Begleitperson vom Hallo Hessen Team, normalweise schleift Frauchen ihre Requisiten immer selbst mit herum, schleifen trifft es, weil sie oft meckert, dass das Auto zu klein, die Requisiten zu groß usw. ist, etwas unsortiert läuft sie oft die Wege dreinmal, aber eigentlich hat sie keinen Grund dazu, denn selbst die Messeturniere sind so super organisiert, dass sie nur wenige Meter unsere Requisiten zum DogDancing Ring tragen oder schieben muss. 

Die nächste Requisiten soll trotzdem wieder kleiner werden, das kann ich schon mal verraten.

Unsere Begleitperson, ein wirklich toller Hundefantiker und ich waren sofort Freunden, denn er erzählte uns, dass er darüber nachdenkt einen vierbeinigen Freund und zwar eine französischen Bulldogge bei sich einziehen zu lassen. Ich konnte jedoch so gut punkten, dass er ins Schwanken kam und Frauchen mehrfach fragte, wie denn ein Boston Terrier so vom Charakter ist, da kam Frauchen natürlich nicht mehr aus dem Schwärmen raus, doch das musste sie, denn vor uns lag viel, was wir noch zu erledigen hatten.

Wir bekamen unser Gepäck in den für uns Vorbereiteten  Aufenthaltsraum gebracht. Dort durften wir warten, bis es mit dem nächsten Programmpunkt weiterging.

Wir wurden kurze Zeit später von dort abgeholt und durften zum erstmal das Studio betreten und was war das aufregend. Es waren so viele Lichter, Kameras, Fernseher und Menschen dort. Jeder wollte mich streicheln und jeder freut sich über mich. Der Kameramann stand stets neben mir und wollte mich gar nicht mehr loslassen. Ihr merkt schon, beim Fernsehen ist es wichtig Hunde mitzunehmen, die mit Menschen besonders freundlich sind, dass kann ich, es ist einer meiner besten Eigenschaften.

Mit uns wurde dann geprobt, wobei ich noch auf dem Schoß von Furchen warten durfte, es wurde alles besprochen und dann kam eine Stellvertreterin für die Moderatorin hinzu. Jetzt konnten wir auch die Fläche sehen, auf der wir dann unsere Sherlock Choreographie tanzen durften.

Der Boden war rutschig und die Fläche um die Treppe (ein Teil meiner Sherlock Requisiten) war ca 1/2 Meter.

Frauchen rauschte der Kopf, in Windeseile musste sie gedanklich meine Choreografie umstellen und auf den rutschigen Boden und die kleine Fläche anpassen, so fielen alle Laufwege weg und die Sprünge ebenfalls, die Musik war allerdings so lange geplant wie wir diese auch auf DogDancing Turnieren zur Choreographie mit unseren Laufwegen und Sprüngen anspielen lassen, knapp 4 Minuten.

Ich merkte, das Frauchen etwas ins Schwitzen kam, da sie sich aber noch auf das Interview, das anschließend erfolgte, konzentrieren musste, dann das war Teil der Vorbesprechung, musste sie sich erstmal Rede und Antwort stehen.

Es wurde im Schnellverfahren alles durchgesprochen. Alle, die wir vor Ort im Studio trafen, waren ausgesprochen hundelieb, sehr zuvorkommend und halfen uns, wo sie nur konnten, auch wenn alles sehr engmaschig und zeitlich flott von statten ging.

Nach den Besprechungen durfte Frauchen in die Maske. Die Haare durften nicht gestylt werden, da das durch die Corona Maßnahmen nicht ging, dafür hatte sich Frauchen jedoch bereits im Vorfeld etwas überlegt. Sie trug ihre nicht zu verrutschende und wirklich gut sitzende Sherlock Frisur, die sich beim Tanzen schon mehrfach bewährt hat.

Nachdem Frauchen in der Maske fertig war, ging es nochmal für ein paar Minuten in den Aufenthaltssaum. Ich legte mich etwas hin. Das hätte Frauchen auch besser gemacht, denn sie war nervös. Ich habe sie erwischt, dass alle dort herum liegenden Gummibärchen von ihr aufgegessen wurden, außerdem tanzte sie immer wieder den Ablauf der veränderten, angepassten Choreografie. Na ja, nervös darf man bei solch einem ungewöhnlichem, schönen Auftritt schon mal sein. 

10 Minuten später ging die Tür von unserem Aufenthaltsraum auf und unsere Moderatorin Leonie Koch betrat den Raum.

Frauchen und Frau Koch haben viel miteinander gesprochen und noch mehr gelacht, irgendwie ging es auch um mich. Die Chemie stimmte auf jeden Fall, was mir ein beruhigendes Gefühl vermittelte.

Nachdem sie sich besprochen hatten, ging es nun los.

Ich streckte mich einige male, nachdem ich geweckt wurde und Frauchen schob mir ein paar Wachmacher zu, das ist für mich Wurst mit Käse garniert.

Nun ging es los. Wir trafen im Studio ein, wieder wurde ich herzlich begrüßt, von vielen Händen gehalten und gestreichelt, mir macht das alles nichts, im Gegenteil, es erfreut mich. 

Es wurde runter gezählt, Frauchen schaute zum Regisseur, unser Sherlock Lied ertönte und zack, wir fingen an uns wirbelnd auf kleinem Raum über die Treppe zur Musik zu bewegen.

Die Musik verstummte, Frauchen nahm mich hoch uns setzte sich neben die Moderatorin, ich durfte auf ihrem Schoß platz nehmen und Frauchen beantworte die Fragen, es drehte sich alles rund um das Thema DogDancing. Ich konnte mich entspannen, denn ich weiß, das sie über ihr Lieblingsthema immer etwas und meist viel zu berichten hat. Ich hörte auch das meine Rudelkollegen: Friedel Fröhlich, Sofina Sonnenschein und Anneliese Gesprächsthema waren und darüber berichtet wurde, das Frauchen mit Sofina Sonnenschein im Team Germany mit weiteren fantastischen Mensch-Hunde-Teams, ihrer tollen und lieben Teamchefin und helfenden Begleitpersonen zur WM nach Paris 2022 reisen wird, worüber sie sich sehr freut. Natürlich kam auch das Thema: Tricktrainig auf, denn Tricks sind nun mal wichtig und bilden insbesondere in der Klasse Freestyle die Grundlagen in unserem Sport. Da man Tricks viel besser zeigen, als erklären kann, durfte ich dann nochmal zeigen, wie man eine Blume festhält, den Trick: Verbeugen und ein Stehen auf der Hinterhand lernt, sowie das Balancieren auf dem Hundeknochen einüben kann, da war ich natürlich mit Feuereifer dabei, denn Tricks sind meine große Leidenschaft.

Da die Sendung live um 16 Uhr und nochmal live um 17 Uhr ausgestrahlt wird, waren wir um 17 Uhr nochmal dran. Wir tanzten den zweiten Teil unserer Sherlock Choreografie und Frauchen sprach erneut mit der ausgesprochen netten Moderatorin, die uns immer unterstützend entgegen kam, dann war alles auch schon vorbei. Im Nachhinein geht es immer zu schnell, doch das fantastische Erlebnis behalten wir im Herzen.

Der Tag war einfach toll. Die Menschen um uns herum gaben uns stets das Gefühl, dass sie mit uns gehen und uns durch die unbekannte Situation liebevoll begleiten.

Vom Techniker bis hin zum Kameramann, von der Dame in der Maske bis hin zur Moderatorin, dank ihnen hatten wir ein wirklich tollen Tag und ein schönes Erlebnis und wir würden noch ein weiters mal ohne zögern hinfahren und über unseren Lieblingssport: Dogdancing aus dem Herzen sprechen, tanzen und einige Tricks zeigen.

Bleib bitte mopsfidel und bostongesund. Viele Grüße aus dem tierisch-zufrieden Rudel sendet Deine Lena Lustig.

Fotos: Kati Matzke

WM 2022 DogDancing in Paris

Paris, Paris, wir fahren nach Paris, in die romantischste Metropole der Welt und freuen uns riesig. Ich bin immer noch am Realisieren und Verarbeiten. Mein Sonnenschein Sofina hat die Sonne im Ring für uns scheinen lassen und uns ins Team Germany getanzt. Ich bin so glücklich darüber. Jetzt freue ich mich einfach nur noch.

Alle Träume können wahr werden, wenn wir den Mut haben, ihnen zu folgen.“ (Walt Disney)

Lena Lustig hat auch meisterhaft getanzt, konnte sich allerdings nicht gegen die fantastischen Teams durchsetzen.

Lena Lustig & Anneke im Bergstraße Anzeiger und im Echo

Im Bergstäßer Anzeiger und im Echo wurde über unsere Teilnahme an der dogdance WM ausführlich berichtet. Wir freuen uns sehr darüber. Vielen Dank.

https://www.morgenweb.de/bergstraesser-anzeiger_artikel,-einhausen-anneke-freudenberger-faehrt-mit-lena-lustig-zur-dogdance-wm-_arid,1625445.html

https://www.echo-online.de/lokales/bergstrasse/einhausen#

dogdance-cup in Münsingen

Just a spoonful of sugar…..
….und alles was bitter ist, wird süß.

Mary Poppins „fliegt“ mit unserer Choreo davon und schickt Lena Lustig und mich in Freestyle Klasse 3.
Wir konnten uns einen tollen 3. Platz in Freestyle: Klasse 2 ertanzen.
Darüber freue ich mich sehr.
Wir haben zwei wunderschöne Tage in Münsingen mit tollen Menschen und ihren weltbesten Hunden sowie fantastischen Tänzern verbracht.
Es waren noch drei weitere Chinese Crested Dogs sowie ein Boston Terrier am Start, das fand ich ja mal super toll.
Lena Lustig und ich haben nun einen sehr sehr kniffligen Fall zu lösen und da Lena Lustig im Spurenlesen fantastisch ist, verschlägt es uns in die Bakerstreet, genau genommen nach 221B.
Inspiriert von dem besten Sherlock überhaupt (Benedict Cumberbatch) wird sie als Lena Holmes ihr Bestes geben.
Unsere einstudierte Choreo wird durch sie bestimmt sehr spannend interpretiert und mit Hilfe ihrer Regieanweisungen werden wir nicht immer der geplanten Spur folgen, aber das beinhaltet nunmal der Job als Detektiv. Das Offen sein, wenn sich eine neue Spur auftut 🙂
Kurz: Es bleibt und wird lustig.
Friedel Fröhlich hat sich fröhlich im Ring gezeigt und findet wohl, dass ihm die Rolle als König von Deutschland auf den Leib geschnitten ist, so marschierte er königlich durch den Ring.
Für die offizielle Klasse heißt es dennoch: Bitte königlich den Blick nach oben behalten 😉

1.Dogdance Turnier in Heppenheim

Heute fanden wir einen Zeitungsbericht über das 1.Dogdance Turnier in Heppenheim.

http://www.echo-online.de/lokales/bergstrasse/heppenheim/taenzchen-auf-vier-pfoten-in-heppenheim_18998009.htm#

24.3. und 25.3.2018 Dogdance Turnier im Saarland

Am 24.3 und 25.3. 2018 fand das 7.Internationale Dogdance Turnier im Saarland statt.
Mit dabei waren Sofina Sonnenschein, Lena Lustig und Friedel Fröhlich.
Lena Lustig startete das allererste Mai in der Klasse Freestyle 2 und tatddaaa wir landeten auf Platz 1.
Später am Tag starteten wir das erste Mal im HTM 1 und erreichten dabei den 3. Platz, worüber ich mich auch sehr gefreut habe.
Mit Sofina Sonnenschein tanzte ich zu Candy Shop und wir konnten den 4.Platz in einem sehr guten Startfeld erzielen.
Friedel Fröhlich und ich tanzen nur Fun, aber es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht.
Ich bin sehr glücklich, das alle Hunde so fit und gesund sind. Insbesondere Lena Lustig hat sich nochmal ganz prima entwickelt, nicht nur sportlich, sondern sie war die beiden Turniertage außerordentlich freundlich zu Mensch und Hund.

Foxita (das super tolle Hündchen von Lisa) und Friedel Fröhlich im Saarland

Lena Lustig Profi Trick Zertifikat

Lens Lustig hat das Profi- Trickzertifikat bestanden 🙂 Unbedingt ansehen 🙂 es sind gesammelte (ältere) Tricks und neue Tricks dabei.

Dogdance Turnier in Dortmund, Fun Open mit Lena Lustig

Am Sonntag früh geht es los. Ich fahre mit Lena Lustig, Sattel, Song und co nach Dortmund zur Messe: Hund und Pferd. Wir haben uns dort einen Startplatz auf dem dogdance Turnier in der Klasse Fun open, gesichert.
Lena Lustig tanzt das zweite mal auf einem Turnier und das erste Mal auf einer Messe.

Der Parkplatz ist allerdings am A. der Welt. Zum Glück habe ich meinen neues Vehikel dabei.
Ich nähere mich im Eiltempo dem Eingang.
Diesen lasse ich links liegen und wandere um die Halle herum, um mich an Halle 6 heran zu pirschen.
Das klappt auch fast, in Halle 4 muss ich dann rein….meinte irgendjemand …
Ok, dann beginnt das schieben, drängeln und drücken.
Man setzt Fuß vor Fuß in Minischritten.
Endlich…. es ist 11.15 Uhr…. ich erreiche den Dogdance Ring und kann erst mal durchatmen.
Bisschen eng und kein Stuhl weit und breit, aber das macht nichts, ich habe ja meinen Sattel mit. (Also saß ich auf dem guten Stück den ganzen Tag ☺)
Die Aufregung steigt, aber sie hält sich in Grenzen.

Ich freue mich riesig über all die lieben Menschen und die Zeit verfliegt, dank allen, die dort sind, wie im Flug.

Ich bin mir unschlüssig, ob ich Lena Lustig in die Box setzen oder ob ich sie draußen lassen soll.
Sie war noch nie auf einer Messe und sie kann Hunde, in unmittelbarer Nähe, leider nicht gut verkraften…
Aber es klappt, ich sitze auf dem Sattel. Sie auf mir und sie schläft.
Claudia macht mir Mut und meint, sie sei ohnehin ne Rampensau und würde das schon alles gut verkraften und tatsächlich sie war im Ring wirklich da.

Ich war sehr erleichtert. Es war laut, viele Menschen direkt am Ring und das Dogdive, dass leider extrem viele Fans hatte, sehr heftig… Laut, komische Geräusche, Jubel…

Egal. Die Musik geht an. Ich bin noch gar nicht da, da entscheidet Lena Lustig, das es jetzt los geht und nimmt mich einfach mit ?

Sie fragt nur einmal, an dieser Stelle gab es zuhause immer einen Keks, wo ihr Keks bleibt und ich dachte noch, sie geht jetzt auf Grund des fehlenden Keks, das Publikum abchecken…. Ihre Körperspannung lies dies zu deuten, aber weit gefehlt, sie bleibt da und tanzt weiter.

Ich hatte viel Spaß mit ihr. Monika gab mir ein herzliches und ganz tolles Feedback über das ich mich riesig freute….

Mein Fazit: Ich freue mich, dass wir wieder im Ring standen und getanzt haben und ich bin extrem dankbar für die lieben Dogdancer, die herzlichen Helfer und die super Richter.
Man hatte zu jeder Zeit immer das Gefühl willkommen und herzlich beteiligt zu sein.
Hier das Video 🙂
Viel Spass