Der Welpen Ratgeber

 Frauchens Bruder war neulich zu Besuch. Er wohnt in der Nähe von Hannover und hat das Hunde Syndrom nicht vererbt bekommen, so viel steht fest, da er jedoch wie Frauchen mit Hunden (notgedrungen durch Frauchen) aufgewachsen ist, freut er sich stets uns zu sehen. Die Freude war umso größer, da ein Welpe unser Rudel seit Kurzem bereichert, denn unser Rudel hat sich, urplötzlich (dieses Wort wird durch ein großes Augenblinzeln meinerseits, untermalt) wieder vergrößert.

Pixie, die zauberhafte Fee, ist eingezogen. 

Im Moment schläft sie, das fühle und sehe ich, denn Frauchen  führt jede Bewegung im Zeitlupentempo aus und versucht keinen Krach bei ihren Tätigkeiten zu verursachen. 

Pixie leidet im Moment irgendwie unter einem Reizdarm, sie kackt schneller als der Schall und da hilft es auch nicht, dass in jedem Welpen Ratgeber drin steht: „Sehr schnell erkennen Sie die Anzeichen, wenn ihr Welpe dringend raus muss.“ Die Anzeichen verschwimmen zeitlich direkt mit der ausgeführten Aktion. Einmal hecheln und etwas die Augen zukneifen, tja, Pech für Frauchen, wenn sie in dem Moment in die falsche Richtung geschaut hat, aber da Welpen so süß sind und dauernd angeschaut werden, hat Frauchen meist eine 50:50 Chance. 

Anhaltspunkte, die man theoretisch studieren kann, wie zum Beispiel: „Nach dem Trinken, Fressen, nach dem Spielen sollten Sie mit dem Welpen rausgehen“, kann man nur bedingt ernst nehmen.

Frauchen steht im Bademantel bei eiskaltem Wind und Regen Mitten in der Nacht und versucht ihr Signalwort für: „Beeile dich und gehe in die Büsche“ anzubringen. Klein Pixie hingegen scheint das als Spielaufforderung zu sehen, denn sie beißt fröhlich in die Leine, hopst an Frauchen hoch, beißt in die Fersen und verbeißt sich in Frauchens blauem Fleecebademantel. Frauchen bleibt cool, kennt sie alles schon. Ich beobachte  das Geschehen von der warmen gemütlichen Couch aus und zähle innerlich bis 10, bis es weitergeht. 

Im Moment steht es 1:0 für Frauchen, ihr ist es gelungen Pixie „umzuleiten“, indem sie einige Futterstücke auf den Boden legt. Jetzt schnuppert Pixie, es besteht weiterhin die Hoffnung, dass Frauchens Plan aufgeht und Pixie draußen alles erledigt bevor sie wieder ins wollige warme Wohnzimmer zurück kehren, doch zu früh gefreut, nachdem Schnuppern, scheint Pixie die Reise nach Kanada antreten zu wollen. Sie buddelt, als wollte sie heute noch dort ankommen. 

Mittlerweile ist aus dem Regen ein heftiger Graupelschauer geworden. Jetzt kann man feststellen, dass Frauchen uncool wird. Sie nimmt Welpe Pixie auf den Arm und trägt sie nach drinnen.  Mittlerweile glaube ich, dass wir deshalb nie eine Deutsche Dogge oder einen Irischen Wolfshund im Rudel begrüßen werden, denn das Tragen eines Welpen hat ihre Tradition und stellt sich immer wieder als wirklich gute Handlungsalternative heraus. 

Drinnen im Warmen angekommen, fällt Pixie anscheinend ein, dass sie etwas vergessen hat, sie hopst auf ihre flauschige mit rosa Marienkäfer bedruckte Fleecedecke und lässt es laufen. Die Decke wandert keine 5 Minuten später in die Waschmaschine und wieder einmal hat Frauchen den Erziehungsratgeber nicht beherzigt, schließlich ist bekannt, dass man dem Welpen nicht ständig hinterher rennen darf, denn das macht die Mutterhündin auch nicht, so der kluge Ratgeber. Eine alternative Handlungsmöglichkeit gibt der Ratgeber an dieser Stelle jedoch nicht, denn die Decke dort zu lassen wo sie ist, ist auch keine Option.

Frauchen trinkt erstmal einen Schluck Latte Macchiato und ruft dem Rest des Rudels zu: „Alles in Ordnung bei euch?!“ Kauend, mein Maul ist just mit irgendeinem Überbleibsel eines Schweineohrs gefüllt, blicke ich auf, seit der Welpe da ist, gibt es ordentlich viele Kauartikel. Die vorübergehende aufgebaute und nach dem Ratgeber beherzigte Welpenauslauffläche ist genau vor meinem Lieblingsplatz. Sobald Frauchen und Pixie draußen sind, laufe ich rein und schaue nach dem Rechten. Meiner Meinung nach liegen zu viele Sachen drin rum. Ich helfe dann und räume ordentlich auf, in dem ich in meinem Maul einiges raus und in mein Körbchen rein trage. Im Grunde trage ich alle Sachen raus,  denn der Welpe darf laut Ratgeber nicht verwöhnt werden. Ich würde sagen, es ist eine Win-win Situation, Frauchen sieht das allerdings differenzierter.  

Letztens wurde Frauchen gefragt, warum sie denn noch einen weiteren Hund dazu genommen hat. Als Antwort kommen direkt 1001 Argumente, die auch jeder glaubt. Tatsächlich ist es jedoch so, das man sich die Frage, bis der Welpe so alt ist, dass er im Rudel ohne Weiteres mitlaufen kann, oft, sehr oft stellt. Unter vorgehaltener Hand sagt Frauchen zu mir: „Weißt du, ich habe vergessen, wie anstrengend es ist. Ich muss den kompletten Alltag umdrehen, schließlich trainiere ich noch  euch, mit Sofina geht es nächstes Jahr nach Ungarn zur WM, Foxy und Anneliese wollen auch noch etwas unternehmen.“ 

Der „hilfreiche“ Erziehungsratgeber hat auch dazu einen Rat: „Ihr Welpe ist kein Baby.“ Ach nein, der Welpe kostet mit Sicherheit in den ersten Wochen genauso viel an Umstrukturierung und die nötige Energie. Es ist, wie es ist und es is klar ersichtlich, Pixie tut uns allen gut. Ich bin davon überzeugt, denn Pixie wird ein guter Hund werden und bestimmt wird sie ein ganz toller DogDancing Hund sein und eins ist sicher, wer braucht schon einen Erziehungsratgeber. Pixie hätte die passende Antwort darauf, was mit diesem zu tun ist. Wer weiß, vielleicht landet der Ratgeber im Welpenauslauf, dort legt man bekanntlich in der Anfangszeit gerne mal Zeitungspapier hinein.

Anneke & Pixie

Bis wir uns Wiedersehen bleibt bitte Mopsfidel und BOSTONGESUND. Deine Lena Lustig

rheinmaintv war bei uns

Am Montag den 23.1.2024 war der Sender: rheinmaintv bei uns. Ich durfte über meinen Lieblingssport: Dogdancing berichten und über meine Tätigkeiten in meiner Praxis: Tierisch-zufrieden. Der Beitrag ist wirklich toll und sehr gelungen. Viel Freude beim Ansehen. https://www.rheinmaintv.de/sendungen/beitrag-video/dog-dancing-in-einhausen/vom-22.01.2024/

Herbstimpressionen

Wunderschöne Fotos von Lena Lustig und Sofina Sonnenschein

Lena Lustig
Lena Lustig
Lena Lustig, meine Beste!
Lena Lustig
Sofina Sonnenschein
Anneke & Sofina Sonnenschein
Kuckuck Sofina

EOC Italien und Dortmund

 An der Europameisterschaft in Italien hatte ich, bedingt durch eine Musikpanne, die der Veranstalter zu verantworten hatte, leider Pech und wir bekamen etliche Punkte in der Bewertung abgezogen, da die Freestyle Choreographie dennoch gefallen hat, landeten wir zur positiven Überraschung im Mittelfeld. 

Ich konnten eine wunderbare Zeit mit meinem Team verbringen. Jeder half jedem, die Organisation im Team war hervorragend.

Es war eine angenehme Stimmung und dadurch hatten wir sehr viel Spaß. 

Da es in Italien deutlich wärmer war, mussten sich die Hunde erst an die Temperaturen gewöhnen, so dass sie mit 28 Grad zurecht kommen mussten.

Die EOC fand im Rahmen einer Messe statt.

Es galten strenge Vorschriften, was das Betreten des Vorbereitungsring betraf.  Das zeitliche Betreten am Trainingstag des Hauptrings musste durch die startenden Nationen ebenfalls strikt nach Zeitplan eingehalten werden.

Die Europameisterschaften beginnen jeweils Donnerstags mit einem Trainingstag. An diesem Tag bekommt jedes Team jeder Nation einige Minuten Zeit mit seinem Hund den Ring zu betreten um mit seinem Hund zu trainieren.

Donnerstags kann man sich die Umgebung in Ruhe ansehen und die Atmosphäre wahrnehmen.

Man richtet die Teamzone so gemütlich ein, wie möglich und bringt seine Requisiten und die Kostüme an Ort und Stelle.

Ein besonderer und liebenswerter Brauch ist es, dass jede Nation den anderen Nationen Geschenke und „Good Luck Karten“ überreicht. Auf den Karten kann man die Bilder der Teilnehmer meist in den Kostümen der aktuellen Choreographien und ihre Hunde bewundern.

Die Geschenke, die man austauscht, spiegeln oft etwas wieder, für dass das Land bekannt ist. So freuen wir uns immer sehr über die Schweizer Starter, denn das bedeutet immer, dass wir jede Menge leckere Schokolade überreicht bekommen.

Am Ende des Trainingstages darf jeder Starter den Ring ohne Hund betreten und tanzen. Für Außenstehende ergibt das ein lustiges Bild. Viele Menschen mit unterschiedlichen Kopfhörern, in ihren Tanz versunken und in ihre Choreographie eingetaucht, bewegen sich in unterschiedlichen Geschwindigkeiten mit verschiedenen Gesten auf engem Raum. 

Die Stimmung ist meist heiter und man ist permanent bemüht die anderen Tänzer nicht ausversehen anzurempeln. 

Die Anspannung für den eigentlichen Wettkampf ist bereits zu spüren. 

Freitags beginnt der Wettkampf mit der Klasse Heelwork to Music, jeweils 4 Menschen mit ihren Hunden von einer Nation sind am Start, dazu gesellen sich Individualstarter, falls eine Nation kein komplettes Team stellen kann.

Dieses Jahr waren für die Freestyle Klasse individuelle Starter aus Belgien mit dabei. 

Einer meiner Freundinnen aus Belgien, die ebenfalls mit einem Boston Terrier tanzt, habe ich  auf diesem Weg kennen gelernt, denn mit Lena Lustig meinem Boston Terrier, die bereits, was die große Bühne des Sports betrifft, in Rente ist und ihr Können nun auf Weihnachts- und Maimärkte zum Besten gibt, habe ich 2017 den Sport begonnen und konnte mich das erste Mal für die WM 2020 in Paris mit ihr qualifizieren.

Ein Reservestarter ist jeweils für die Klasse Heelwork to Music und ein weitere für die Klasse Freestyle mit im Team.

Die Reservestarter dürfen an der EOC ebenfalls tanzen und die große Bühne genießen, jedoch werden sie nicht bewertet und dadurch nicht platziert. 

Jede Nation hat 10 Starter (inklusive Reservestarter) im Team, es sei denn es gibt sogenannte Doppelstarter. 

In Italien war das bei meiner Teamkollegin Cora und mir der Fall, so dass unser Team kleiner war, denn wir hatten die Qualifikation für beide Klassen erfolgreich gemeistert.

Freitags beginnt der Tag früh. Man möchte noch irgendwo am Rand ohne Hund seine Choreographie durchgehen und möglichst so, das man die Richter gedanklich vor sich sitzen hat, so dass sie Ringausnutzung auch beim eigentlichen Wettkampf korrekt sein wird.

Die italienische Stewards standen Spalier und ließen pünktlich, auf die im Zeitplan vorgesehene Minute, das Team in den Vorbereitungsring einmarschieren.

Durch die Hilfe unsere Teamchefin waren wir sehr gut organisiert, so standen jedem Starter, zwei von unserem Team (die bereits gestarteten waren oder erst am folgenden Tag mit ihrem Tanz dran sein würden) als Hilfe zu Verfügung. Das war hervorragend, denn dadurch klappt die Kommunikation zwischen dem Organisator und dem startenden Mensch & Hund Team einwandfrei.

Ich konnte mich darauf verlassen, das meine Teammitglieder mir meine Sachen brachten und mich unterstützen, wo es nur ging. Meine Requisiten wurden von ihnen getragen und mir wurde die Minuten gezählt und mitgeteilt, bis ich mit Sofina dann endlich zum Hauptring vor durfte.

Der Einlass in den Ring ist immer wieder ein Erlebnis, es ist magisch, endlich die lange Vorbereitungszeit hinter sich zu lassen und für das, was man Monate trainiert und geübt hat, nun endlich glänzen zu dürfen.

Meine zauberhafte Jeannie Choreographie lief sehr gut und ich ich war sehr zufrieden mit unserer erbrachten Leistung.

Sobald man seinen Tanz gezeigt hat und man seinen Hund versorgt hat, kann man sich völlig entspannt zurück legen und sein eigenes Team fahnenschwingend als auch die anderen Nation jubelnd unterstützen. 

Die Startreihenfolge ist stets bunt gemischt, da diese ausgewürfelt und nicht in einer bestimmten Reihenfolge ist.

Team und Nationenübergreifend sich zu unterstünden und anzufeuern ist das, was unseren Sport einzigartig macht. Team Germany saß am Ring in der ersten Reihe, ich konnte gar nicht zählen, wie oft ich andere Fahnen als die Schwarz-Rot-Goldene Fahne in den Händen hielt und für die anderen Teams jubelte. Ich hielt ich die Schweizer Flagge und die Union Jack Flagge genauso mit Stolz, wie unsere Deutsche Flagge, denn ich empfand es großartig, das jede Nation für die anderen Nationen mit jubelte so bald ein Starter im Ring war. 

Die Organisatoren spielten gegen Ende des Veranstaltung und sobald alle Nationen im Ring zur Abschlußzermonie ein- und ausliefen die Europahymne: Ode to Joy. Ein Gefühl der Verbundenheit, der Solidarität und das gemeinsame Feiern unseren Sports war etwas ganz Großes.

Samstags durften alle Freestyler ihre Choreographie zeigen. Sonntag, der letzte Tag des Events war schneller am Himmel, als gewünscht. Es tanzen jeweils 10 Finalisten aus der Klasse Heelwork und der Klasse Freestyle um den heiß ersehenten Platz auf dem Podest und um die Plätze 4-10. Vom deutsche Team war dieses mal leider niemand im Finale, das änderte jedoch nichts an unserer fantastischen Stimmung.

Die Koffer von der Italienreise wieder verstaut, ging es

am 3.11. und 4.11. nahtlos weiter, so fand in Dortmund auf der großen Messe: Hund und Pferd die Qualifikation zu WM in Ungarn 2024 als auch die Deutsche Meisterschaft statt.

Die Qualifikation habe ich in der Klasse Freestyle gewonnen, zudem habe ich etwas erreicht, was zuvor noch niemandem geschafft hat.

Ich bin Deutscher Vizemeister in der Klasse Heelwork to Music UND in der Klasse Freestyle.

Nächster Jahr wird es möglich sein sich an einem Tag in beiden Klassen zu bewähren, weil eine „neue Kombi- Klasse“ eingeführt wird.

Für die Klasse Heelwork to Music konnte ich durch das Erreichen des 2.Platz im Team Germany das Ticket für die WM ziehen.

Ich verbrachte am Wochenende insgesamt 16 Stunden auf der Autobahn, durch Vollsperrungen und Stau ergaben sich lange Fahrtzeiten, dennoch hat sich das Wochenende für mich und Sofina gelohnt.

Die Dogdancer durften im Ehrenring auf der Messe ihre Choreographien vor enorm viel Publikum zeigen. 

Wir hatten einen wunderbaren großen Vorbereitungsring und sehr gute Rahmenbedingungen, auch wenn Messeturniere auf Grund der Lautstärke durch die vielen Besucher, die Gerüche bedingt durch die Verkaufsstände, die Kauartikel für Hunde anbieten und den Currywurstbuden immer schwierig und stets eine Herausforderung für die Teams darstellen, so konnte man doch feststellen, das unsere Hunde auf einem sehr hohen Niveau trainiert sind, anders wie andere Hundesportarten müssen Dogdance Hunde eine andere Art von Leistung zu ihren Choreographien und den eingeübten Tricks, Kombinationen, Fußpositionen und Übergängen leisten. Die meisten Hundesportarten halten ihre Wettkämpfe auf Hundeplätzen oder in Hundehallen ab, noch dazu können viele andere Hundesportarten durch Reize die ihr Sport beinhaltet, punkten, das bedeutet: Es fliegt eine Frisbee oder der Hund zieht an, weil er durch ein Tunnel rennen darf. 

Unsere Hunde hingegen müssen lernen, visuelle, akustische und riechende Ablenkungen auszublenden und sich nur auf den Mensch, der mit ihnen tanzt zu fokussieren, Wir sind uns dessen bewußt, dass wir nicht immer den Reiz einer fliegende Frisbee für unsere Hunde haben und genau das macht unseren Sport einfach so fantastisch und einzigartig, denn es bedeutet freundliche Kommunikation, Training, das aufeinander Verlassen Können und dem Hund unsichtbar helfen, wenn er mal nicht weiter weiß. DogDancing ist ein Teamsport und wir wachsen immer über uns hinaus.

Turnierstart 2023

Ich bin mit Sofina und Lena Lustig glücklich und erfolgreich im Saarland in die Turniersaison 2023 gestartet.

Unser Jeannie Tanz hat mir einmal mehr sehr viel Freude bereitet. Belohnt wurden wir hierfür mit dem Sieg in HTM 3.

Lena Lustig flog ungebremst mit viel Power in ihrem Senioren FUN Start durch „die Lüfte“. 

Es war für mich ein riesiger Spaß sie so zu sehen und die Bestätigung dafür, dass sie in der Fun Senioren Gruppe richtig aufgehoben ist.

Wir verbrachten eine wunderbare Zeit im Saarland. Das Turnier war top organisiert, sehr entspannt und die Freude, dass der Winter vorbei zieht, und wir uns mit all unseren fantastischen Hunden  auf den Turnieren endlich wieder sehen, deutlich spürbar. 

Ich durfte super Teams und ausgefeilte Choreos als Richterin mit bewerten. Vielen Dank, es hat mir viel Spaß gemacht. 

Herzlichen Dank an alle, Helfer, Starter, Orga.-Team und Richterinnen für die schöne Zeit mit euch. 

Sofina Sonnenschein HTM 3, Platz 1

Dogdancing mit Anneke Freudenberger

Ich gebe ein Workshop bei Chico Rockt. Den Link zur Anmeldung stelle ich weiter unten ein. Bitte auf der Seite von Chico Rockt anmelden. Danke

Hier die Ausschreibung

DogDancing bei Chico Rockt

21. Mai / 09:30 – 16:00

149€

as Seminar richtet sich an alle, die gerne lustige und fantastische Tricks sowie einige interessante Fußpositionen mit ihrem Hund einüben, vertiefen und eventuell Tricks und Fußposition kombinieren möchten.

Wir steigen ein in die spannende Sportart: Dogdancing

Durch das Erlernen von Tricks entwickelt der Hund ein gutes Gespür für seine körperliche Befindlichkeit und das in einer Atmosphäre, die Hund und Hundehalter viel Freude bereitet

Mit Hilfe des Clickertrainings kann man seinem Hund Übungen beibringen, die die Muskulatur aufbauen, die Koordination und Geschicklichkeit schulen, sowie die Konzentrationsfähigkeit verbessern.

Wir finden etwas passendes, kreatives und lustiges für Deinen Hund und für Dich, ob er nun eher aufgeregt oder der etwas bequeme Typ ist:

Ihr werdet Spaß am Clickertraining und dem Einüben von Tricks haben

Die Referentin

Anneke Freudenberger praktiziert in ihrer Praxis tierisch-zufrieden in 64683 Einhausen seit 2005 mit Schwerpunkt Osteopathie für Hunde sowie Akupunktur (TCM), der Ozon-Sauerstofftherapie, ein weiterer wichtiger Bereich ist die Tierkommunikation. Zuvor war sie 7 Jahre im Schuldienst tätig.

Hauptberuflich als auch im Freizeitbereich dreht sich alles rund um Hunde, so ist sie leidenschaftliche Dogdancerin und tanzt mit den Hunden: Lena Lustig (Boston Terrier), Friedel Fröhlich (Chinese Crested dog) und Sofina Sonnenschein (Bord Collie) mit ihr hat sie sich für die WM und EOC 2022 qualifiziert. Die Nachwuchshunde Anneliese (Mudi) und dem Kaiser /F.-J. Foxy (Border Collie) dürfen bald beginnen, da Lena Lustig in Rente gegangen ist und nur vereinzelt noch Fun Starts haben wird.

Die Richterausbildung in der Sparte: Dogdancing wird von ihr mit betreut und sofern es die Zeit erlaubt, malt Anneke Hundeportraits und kreiert für das WM und EOC Team, zu dem sie 2022 dazu gehörte, entsprechende Logos, von realistischen Zeichnungen bis hin zu Comic Zeichnungen, ist alles dabei.

Die Lena Lustig Kolumne

Lena Lustig bekannt durch das Dogdancing in Funk und Fernsehen, das wäre so fantastisch. Vielleicht werde ich, Lena Lustig, in diesem Zusammenhang auch noch berühmt. Ich war am 24.11. 2021 mit Frauchen zur live Sendung in Frankfurt bei: Hallo Hessen im HR Fernsehen eingeladen, dort haben wir unseren Lieblingssport: Dogdancing und zwar live den Zuschauern und den Menschen im Studio näher gebracht. 

Wir waren insgesamt sechs Stunden vor Ort. Zunächst durfte ich im warmen Auto bleiben, bis Frauchen unsere Treppen, unsere Balance Igel und was wir sonst noch alles im Gepäck mit haben ins Studio gebracht hatten bzw. bringen lies. Anneke hatte eine sehr nette Begleitperson vom Hallo Hessen Team, normalweise schleift Frauchen ihre Requisiten immer selbst mit herum, schleifen trifft es, weil sie oft meckert, dass das Auto zu klein, die Requisiten zu groß usw. ist, etwas unsortiert läuft sie oft die Wege dreinmal, aber eigentlich hat sie keinen Grund dazu, denn selbst die Messeturniere sind so super organisiert, dass sie nur wenige Meter unsere Requisiten zum DogDancing Ring tragen oder schieben muss. 

Die nächste Requisiten soll trotzdem wieder kleiner werden, das kann ich schon mal verraten.

Unsere Begleitperson, ein wirklich toller Hundefantiker und ich waren sofort Freunden, denn er erzählte uns, dass er darüber nachdenkt einen vierbeinigen Freund und zwar eine französischen Bulldogge bei sich einziehen zu lassen. Ich konnte jedoch so gut punkten, dass er ins Schwanken kam und Frauchen mehrfach fragte, wie denn ein Boston Terrier so vom Charakter ist, da kam Frauchen natürlich nicht mehr aus dem Schwärmen raus, doch das musste sie, denn vor uns lag viel, was wir noch zu erledigen hatten.

Wir bekamen unser Gepäck in den für uns Vorbereiteten  Aufenthaltsraum gebracht. Dort durften wir warten, bis es mit dem nächsten Programmpunkt weiterging.

Wir wurden kurze Zeit später von dort abgeholt und durften zum erstmal das Studio betreten und was war das aufregend. Es waren so viele Lichter, Kameras, Fernseher und Menschen dort. Jeder wollte mich streicheln und jeder freut sich über mich. Der Kameramann stand stets neben mir und wollte mich gar nicht mehr loslassen. Ihr merkt schon, beim Fernsehen ist es wichtig Hunde mitzunehmen, die mit Menschen besonders freundlich sind, dass kann ich, es ist einer meiner besten Eigenschaften.

Mit uns wurde dann geprobt, wobei ich noch auf dem Schoß von Furchen warten durfte, es wurde alles besprochen und dann kam eine Stellvertreterin für die Moderatorin hinzu. Jetzt konnten wir auch die Fläche sehen, auf der wir dann unsere Sherlock Choreographie tanzen durften.

Der Boden war rutschig und die Fläche um die Treppe (ein Teil meiner Sherlock Requisiten) war ca 1/2 Meter.

Frauchen rauschte der Kopf, in Windeseile musste sie gedanklich meine Choreografie umstellen und auf den rutschigen Boden und die kleine Fläche anpassen, so fielen alle Laufwege weg und die Sprünge ebenfalls, die Musik war allerdings so lange geplant wie wir diese auch auf DogDancing Turnieren zur Choreographie mit unseren Laufwegen und Sprüngen anspielen lassen, knapp 4 Minuten.

Ich merkte, das Frauchen etwas ins Schwitzen kam, da sie sich aber noch auf das Interview, das anschließend erfolgte, konzentrieren musste, dann das war Teil der Vorbesprechung, musste sie sich erstmal Rede und Antwort stehen.

Es wurde im Schnellverfahren alles durchgesprochen. Alle, die wir vor Ort im Studio trafen, waren ausgesprochen hundelieb, sehr zuvorkommend und halfen uns, wo sie nur konnten, auch wenn alles sehr engmaschig und zeitlich flott von statten ging.

Nach den Besprechungen durfte Frauchen in die Maske. Die Haare durften nicht gestylt werden, da das durch die Corona Maßnahmen nicht ging, dafür hatte sich Frauchen jedoch bereits im Vorfeld etwas überlegt. Sie trug ihre nicht zu verrutschende und wirklich gut sitzende Sherlock Frisur, die sich beim Tanzen schon mehrfach bewährt hat.

Nachdem Frauchen in der Maske fertig war, ging es nochmal für ein paar Minuten in den Aufenthaltssaum. Ich legte mich etwas hin. Das hätte Frauchen auch besser gemacht, denn sie war nervös. Ich habe sie erwischt, dass alle dort herum liegenden Gummibärchen von ihr aufgegessen wurden, außerdem tanzte sie immer wieder den Ablauf der veränderten, angepassten Choreografie. Na ja, nervös darf man bei solch einem ungewöhnlichem, schönen Auftritt schon mal sein. 

10 Minuten später ging die Tür von unserem Aufenthaltsraum auf und unsere Moderatorin Leonie Koch betrat den Raum.

Frauchen und Frau Koch haben viel miteinander gesprochen und noch mehr gelacht, irgendwie ging es auch um mich. Die Chemie stimmte auf jeden Fall, was mir ein beruhigendes Gefühl vermittelte.

Nachdem sie sich besprochen hatten, ging es nun los.

Ich streckte mich einige male, nachdem ich geweckt wurde und Frauchen schob mir ein paar Wachmacher zu, das ist für mich Wurst mit Käse garniert.

Nun ging es los. Wir trafen im Studio ein, wieder wurde ich herzlich begrüßt, von vielen Händen gehalten und gestreichelt, mir macht das alles nichts, im Gegenteil, es erfreut mich. 

Es wurde runter gezählt, Frauchen schaute zum Regisseur, unser Sherlock Lied ertönte und zack, wir fingen an uns wirbelnd auf kleinem Raum über die Treppe zur Musik zu bewegen.

Die Musik verstummte, Frauchen nahm mich hoch uns setzte sich neben die Moderatorin, ich durfte auf ihrem Schoß platz nehmen und Frauchen beantworte die Fragen, es drehte sich alles rund um das Thema DogDancing. Ich konnte mich entspannen, denn ich weiß, das sie über ihr Lieblingsthema immer etwas und meist viel zu berichten hat. Ich hörte auch das meine Rudelkollegen: Friedel Fröhlich, Sofina Sonnenschein und Anneliese Gesprächsthema waren und darüber berichtet wurde, das Frauchen mit Sofina Sonnenschein im Team Germany mit weiteren fantastischen Mensch-Hunde-Teams, ihrer tollen und lieben Teamchefin und helfenden Begleitpersonen zur WM nach Paris 2022 reisen wird, worüber sie sich sehr freut. Natürlich kam auch das Thema: Tricktrainig auf, denn Tricks sind nun mal wichtig und bilden insbesondere in der Klasse Freestyle die Grundlagen in unserem Sport. Da man Tricks viel besser zeigen, als erklären kann, durfte ich dann nochmal zeigen, wie man eine Blume festhält, den Trick: Verbeugen und ein Stehen auf der Hinterhand lernt, sowie das Balancieren auf dem Hundeknochen einüben kann, da war ich natürlich mit Feuereifer dabei, denn Tricks sind meine große Leidenschaft.

Da die Sendung live um 16 Uhr und nochmal live um 17 Uhr ausgestrahlt wird, waren wir um 17 Uhr nochmal dran. Wir tanzten den zweiten Teil unserer Sherlock Choreografie und Frauchen sprach erneut mit der ausgesprochen netten Moderatorin, die uns immer unterstützend entgegen kam, dann war alles auch schon vorbei. Im Nachhinein geht es immer zu schnell, doch das fantastische Erlebnis behalten wir im Herzen.

Der Tag war einfach toll. Die Menschen um uns herum gaben uns stets das Gefühl, dass sie mit uns gehen und uns durch die unbekannte Situation liebevoll begleiten.

Vom Techniker bis hin zum Kameramann, von der Dame in der Maske bis hin zur Moderatorin, dank ihnen hatten wir ein wirklich tollen Tag und ein schönes Erlebnis und wir würden noch ein weiters mal ohne zögern hinfahren und über unseren Lieblingssport: Dogdancing aus dem Herzen sprechen, tanzen und einige Tricks zeigen.

Bleib bitte mopsfidel und bostongesund. Viele Grüße aus dem tierisch-zufrieden Rudel sendet Deine Lena Lustig.

Fotos: Kati Matzke

Offenstallplatz

Offenstall in 64683 Einhausen für ein Beistellpferd für unseren 25 jährigen Wallach gesucht.

Stall mit Paddock

Wir suchen ein sehr braves „Renternpferd“ für unseren Tinker Flynn, (Flynn ein schwarzer Tinker, 25 Jahre) da unser Tinkerschecke Frodo leider verstarb.

Was wir dem neuen Freund bieten:

Sehr viel Platz im Sommer, (Sommerweide umfasst 3 Hektar) sowie einen festen Stall, in dem 24 Stunden Heu zur Verfügung steht.  (Einblicke siehe Video)

Die Pferde können durch ein Fressgitter drinnen, als auch draußen (der Platz vor dem Heulager /Fressgitter ist überdacht) 24 Stunden am Tag ihr Heu fressen.

Ein Sandpaddock im Anschluß an den Offenstall ist vorhanden (siehe Foto oben).

Die Weide wird von uns ab Apri/ Mai bis November (je nach Wetterlage) genutzt.

Morgens gehen die Pferd (während der Weidezeit) auf die Koppel und abends kommen sie wieder in den Offenstall.

Die Pferde werden jeden Tag gefüttert (Müsli, Mash, usw. nach Wunsch), das Wasser frisch aufgefüllt.

Das Paddock wird jeden Tag gesäubert.

Wir bieten kein Stroh, lediglich Heu.

Stallarbeiten fallen nicht an.

Was wir suchen:

Einen älteren, (15 Jahre plus am liebsten braunen) sehr verträglichen, lieben Warmblut Wallach (keine Stute), der nicht mehr geritten wird.

Er muss unbedingt unbeschlagen sein.

Ebenfalls ein Rentnerpferd (damit unser Pferd nicht stundenlang durch Reiten, spazieren gehen oder Training wieder alleine ist)

Wir suchen kein Pferd zum Kaufen oder zur Übernahme, falls unser Pferd verstirbt, wir hoffen er bleibt noch recht lange, wird der Stallbetrieb eingestellt, daher muss Ihr Pferd, wenn dies irgendwann der Fall ist, wieder in ein neues Domizil umziehen. Ich erwähne dies ausdrücklich an dieser Stellen, damit das von vornherein verständlich ist.

Da der Stall direkt an unserem Haus liegt, bitte wir um Verständnis, dass 2 Stunden pro Tag (Uhrzeit ist festgelegt) kein Besuch (Ausnahme ist natürlich ein Notfall) stattfindet.

Ein Teil von der Weide

In dem unten eingefügten  Video sieht bekommt man einen Einblick in den Stall, bitte beachten: ERST AB MINUTE 4:08. Das Gelände, dass man zuvor sieht, war der frühere Stall. AB MINUTE VIER SIEHT MAN AUCH DIE FRESSGITTER UND DIE ÜBERDACHUNG.

Kosten pro Monat: 180 Euro

Bei Interesse senden Sie mir bitte mit genauer Beschreibung Ihres Pferdes und Ihrer Vorstellung eine email an: info@tierisch-zufrieden.de  

Vielen Dank. Wir freuen uns. 

https://youtu.be/x9AMHg9fn1U

Welpentraining

Hallo, eure Lena Lustig hat Neuigkeiten für euch.

Wir haben ein neues Rudelmitglied im tierisch-zufrieden Rudel. Sie trägt das kleine, kurze Schwarze, pffff…. soll beim Tanzen, als auch prinzipiell im Leben, immer gut ankommen, man sei immer schick damit.

Derzeit tanzt sie jedoch noch nicht, sie ist noch viel zu jung, doch beginnen wir von vorne.

Ihr Name ist Anneliese. Die Namensgebung ist gut so, denn Nomen est Omen und da wir hier kurz über den Namen Samba nachdachten, bin ich froh, dass der Name Anneliese sich durchgesetzt hat, denn mehr Temperament braucht es nicht und mit dem Namen Samba wäre sie vermutlich die Wände hoch getanzt.

Anneliese ist nun bald 16 Wochen alt und ein Mudi, kaum zuhause eingezogen darf Anneliese erstmal Ruhe lernen, denn Ruhe ist die Königin aller Tricks und aller Alltagsdisziplinen. Hierzu wurde ihr von Beginn an die Kennelbox beigebracht. In den ersten Wochen bei uns zuhause haben wir (Frauchen und ich) bei ihr im Welpenauslauf, den wir extra für sie zur Eingewöhnung hergerichtet haben, übernachtet (damals konnte sie noch nicht in der Kennelbox schlafen) und damit sie die Box irgendwann ganz toll findet, stand diese im Welpenauslauf.

Tag für Tag wurde sie mit der Kennelbox vertraut gemacht und so gab es immer viele Leckerchen beim Betreten der Box, die Boxentür blieb offen und wurde nur für Sekunden geschlossen, sobald sie in der Box war und gleich wieder geöffnet. Die Kennelbox ist wichtig, damit sie sicher im Auto mitfahren kann  damit sie in Umgebungen, die laut und in der viele Personen und Hunde auf einem Platz sind und sich viele Düfte sammeln können (Turnier, Messen und co.) einen sicherer Rückzugsort hat.

Das Allerwichtigste hierbei ist, dass Ruhe und Entspannung für sie in ihrer Box mit eine großen Selbstverständlichkeit einher gehen.

Mittlerweile kann sie schon ganz oft und ganz lange sehr entspannt in ihrer Box schlafen, dösen und sich ausruhen.

Das Ruhen in der Kennelbox ist jedoch nicht die einzige „Königinnen-Ruhe-Disziplin.“

Anneliese lernte jeden Tag von Beginn an, sich mit Hilfe eines Leckerchen hinlegen zu können. (Das Wortsignal wird erst später eingeführt.) 

Das Hinlegen in vielen Situationen ist ebenfalls eine königliche Ruheübung, denn Anneliese darf mit uns über einen Fahrradweg zu ihrer Lieblingsstrecke (entlang eines Flusses) laufen, sobald Fahrräder kommen, dürfe wir Hunde uns höflich und ruhig am Seitenrand ins Platz legen, bis die Fahrradfahrer uns passiert haben, dann geht es lustig, fröhlich und flott zum Fluß, in dem wir uns im Sommer oft abkühlen dürfen.

Anneliese darf zu ihren Ruheübungen natürlich auch ein paar Rennspiele machen, damit sie sich austoben kann, so lernt sie durch die Beine laufen, (das gibt später mal eine oder mehrere Slalomvarianten) um Frauchen herum zu rennen und Übungen, die das Selbstbewusstsein stärken, indem der Übungsaufbau sehr klar und eindeutig ist, so dass sie keine Fehler machen kann.

Sie darf zum Bespiel das Heranlaufen zum Mensch entdecken.

Hierbei rollt man ein Leckerchen über den Boden. Anneliese läuft dem Leckerchen hinterher, Frauchen dreht sich direkt in die Laufrichtung von Anneliese und steht mit geöffneten Beinen da (das Gesicht ist zum Hund gewandt) und rollt das nächste Leckerchen wieder durch die geöffneten Beine, so dass Anneliese dem Leckerchen erneut folgt. Frauchen dreht sich immer in Laufrichtung von Anneliese und setzt das Spiel, die Übung, so fort.

Anneliese hat auch noch ein weiters Lieblings-Ruhe-Spiel, das Liegen auf einer Decke, in einem Körbchen oder sonst einem Platz.

Ähnlich wie in der Platz Übung für draußen, werden hier auch viele Leckerchen für das Üben auf der Decke verwendet.

Frauchen nimmt dann das Leckerchen und legt es vor Anneliese auf die Decke, wenn sie nach vorne schnappt wie ein Krokodil, wird das Leckern versteckt bzw. mit der Hand abgedeckt. Anneliese hat sehr schnell herausgefunden, dass, sobald sie Ruhe bewahrt oder sich sogar mit dem Kopf / Blick vom Futter abwendet oder etwas von dem Fressen abrückt, sie blitzschnell das Leckerchen fressen darf. Frauchen sagt, das sei wichtig für eine gewisse Impulskontrolle. Mit uns eingesessenen und trainierten Hunden spielt Frauchen diese Übungen oft zwischendurch. Es macht uns einfach viel Spaß diese Übungen zu spielen, was man schon kann, beflügelt das Selbstvertrauen immer aufs Neue und oft entwickeln sich dann daraus wieder kreative Idee, so half mein Selbstbewußtsein bereits häufig beim Gestalten und Ausbauen einer neuen Choreografie, denn ich baue mal hier und mal da einen Trick ein, den Frauchen so gar nicht an der Stelle eingesetzt oder auch gar nicht dran gedacht hätte. Meine Ideen werden ganz oft aufgegriffen, denn das, was von mir kommt ist einfacher für mich umzusetzen, dass ich überhaupt kreativ bin, kommt vom Shaping Training und weil immer wieder ganz einfache Übungen, die wir bereits als Welpe gelernt haben, aufgegriffen werden, wie zum Beispiel diese Spiele und Übungen, die das Selbstbewußtsein stärken, sobald man etwas kann, stärkt sich das Selbstbewußtsein immer wieder aufs Neue, daher machen wir auch neue Dinge, Tricks und Kombinationen mit großem Optimismus. 

Anneliese darf zwischen den Übungen oft mit einem anderen Welpen spielen und mit älteren Hunden aus dem Bekanntenkreis spazieren gehen, denn neue Freundschaften mit Hunden als auch mit Menschen sind wichtig für sie.

Sei gespannt wie es hier weitergeht und was wir dir demnächst vom tierisch-zufrieden Rudel berichten.

Bis dahin bleib bostonfidel und mopsgesund.

Deine Lena Lustig

In liebevoller Dankbarkeit Fee

*15.06.2007 + 05.08.2021

Wenn Engel weiter reisen, weint der Himmel.
Fee: Zauberhaft, verträumt mit mutigem Herzen und einer unerschütterlichen, liebevollen, sanften Energie.
Immer loyal, gelassen und stets zu jedem und allen freundlich.

Wir sind in die gleiche Richtung gegangen, nicht nebeneinander gehend, sondern als Einheit.
Es gibt Hunde, die sind, anders als andere und so viel mehr, als man sich wünschen kann, du bist immer eine gute Fee gewesen.
Wir sind dir dankbar für all die Jahre, die uns viel zu kurz vorkommen.
Viele Wege und Abenteuer haben wir gemeistert, am liebsten sind wir um die Äcker, Felder und Wälder zuhause gezogen und haben dich nachmittags oft im Garten vermisst, um dich kurz daraufhin, fröhlich buddelnd und bellend in einem Sandloch wieder zu finden.
Sylt und wildes, windiges Rennen am Strand war für dich immer das Beste.
Du hast mich in die Welt der Windhunde eintauchen lassen und nach wie vor war dein Rennstil und deine Haltung beim Liegen und Sitzen immer so schön für mich.
Du hast mir die Türen zum Clicker -und Tricktraining eröffnet und noch so viel mehr.
Der Umzug nach Außerhalb hat dich beflügelt und du hast mit uns und deinem Rudel jeden Tag dort voller Optimismus und Lebensfreude verbracht.
Der Garten wird ohne dich, als gute Fee, nicht mehr der gleiche sein.
Nach dem Tod von Felix war es schwer für dich, voller Trauer hat es viel Zeit gekostet, bist du wieder freudig deinen Weges gelaufen bist.
Die letzten 3 Monate, in den wir durch Tiefen und Höhen gingen, dich umsorgt haben und du wieder ohne Hilfe laufen konntest, waren begleitet von viel, sehr viel Hoffnung. Letztendlich waren wir nur ein Zahnrad im großen Ganzen.

„So laut, die Stunden nach dem Aufschlag
Als es galt, das alles zu erfassen und verstehen
Und es war
So laut, dass alles was wir dachten
Nichts als Leere zu uns brachte
So laut und so verloren war es hier
Als Stille bei uns wohnte anstatt dir.“
Jupiter Jones

Liebe Fee, unsere Tränen wünschen dir viel Glück.
In unseren Herzen bist du unvergessen und wird sind dankbar für jeden Tag mit dir. Wir vermissen dich so sehr, mit deinem Weggehen verändert sich unsere Welt, denn es wohnen nun keinen windigen Vierbeiner mehr hier, die wir so geschätzt und geliebt haben.

Wo Freundlichkeit herrscht gibt es Güte und wo es Güte gibt, da gibt es auch Magie. Wir sehen uns wieder, irgendwann.
Once upon a time….. öffnen wir ein neues, liebevolles, magisches Kapitel.

Ich habe letzte Woche nahezu rund um die Uhr an ihrem Bett gesessen und bin, um die anderen Hunde zu versorgen, mal weg gewesen.
Fee und Felix waren besondere Hunde, ganz anders als die anderen hier. Vielleicht war es das Windhundgen, obwohl Felix eher Hirtenhund durch und durch war.

Fee war zauberhaft, verträumt. Ich habe sie im Rudel nie knurren gehört, niemals, dabei hätte sie im Rudel schon mal den ein oder anderen Grund gehabt, aber sie nahm das, was andere so mitbrachten, würdevoll zur Kenntnis, ohne sich dazu zu äußern.
Sie konnte fremde, unverträgliche Hunde im Handumdrehen in zarte, nette Gesellen verwandeln, wie sie das gemacht hat, war mir immer ein Rätsel.
Sie war immer ruhig im Haus, man musste sie oft suchen und draußen ist sie gerannt, dass man die Schuhe verloren hat, sogar kurz bevor sie
mit dem Vestibularsyndrom zu kämpfen hatte, durfte ich mit ihr noch die Straße galoppierend runter rennen.

Ihren Garten hat sie geliebt und permanent umgegraben.
Sie hat so große Löcher und Gänge gebuddelt, das Lena Lustig einige Minuten in den Tunneln umher spazieren konnte, ohne das wie sie sehen konnten, zum Glück macht sich Lena Lustig nichts daraus und nach dem einmaligen Erkunden war es das dann auch.

Nach dem Tod von Felix hörte sie auf zu buddeln, jetzt haben wir keine Löcher mehr im Garten, dafür große Löcher im Herzen, die erst mal wieder gestopft werden müssen. Wir sind so traurig. Wir werden sie neben Felix begraben, zu Lebzeiten durften wir jeden Tag mit ihr zu seinem Grab laufen. Sie wollte einmal am Tag dorthin und jedesmal wirkte es so, als ob sie eine Verbundenheit dort gespürt hat.
Wenn ich aus meiner Trainingshalle schaue, sehe ich nun beide dort: Fee und Felix ❤️😢❤️